Autor: Cosmic Society

Der Fuhrpark der Götter – Flugzeuge und Hubschrauber im alten Ägypten

Der Fuhrpark der Götter – Flugzeuge und Hubschrauber im alten Ägypten

Wohl hießen die Fluggeräte damals anders, doch mit unseren heutigen Begriffen stellen die Hieroglyphen im Sethos Tempel von Abydos, Mittelägypten, genau dies dar. Eine bildliche Darstellung ist unter anderem hier zu finden: http://www.earlyworld.de/tempel.htm.

Gerade die antike ägyptische Mythologie ist voll von Himmelsfahrzeugen jeglicher Bauart. So ist von „Himmelsbarken“, „Sonnenbarken“, „Tauben“ und dgl. die Rede.

1898 wurde von Ägyptologen die „Taube von Sakkara“ ausgegraben. Dieses Objekt wurde ca. um 200 v. Chr. angefertigt und sieht tatsächlich einer Taube sehr ähnlich. Allerdings ist der Schwanz so ausgebildet wie das Seitenruder eines heutigen Segelflugzeugs. Peter Belting und Algrund Eenboom rekonstruierten es maßstabgetreu und machten einige, nach ihren Aussagen, sehr erfolgreiche Flugversuche, so dass die Annahme, es könne sich dabei um ein antikes Segelflugzeugmodell handeln, durchaus gerechtfertigt ist. Zumal Tauben ja bekanntlich kein Seitenruder haben.

Die ägyptische Mythologie zeigt auch sehr deutlich, dass die damaligen Flugmaschinen nicht nur für friedliche Zwecke verwendet wurden, sondern sehr häufig auch für Kriege zwischen den Göttern. So wurden im Kampf zwischen Horus und Seth – es ging dabei um Nubia, das von Seth regiert wurde  – metallene Maschinen und Waffen eingesetzt. Als keine Entscheidung in dem ausgeglichenen Kampf zu fallen schien, griffen Götter wie Ra und Osiris direkt ein. Furchterregend müssen die Auswirkungen dieser Maschinen und Flugkörper gewesen sein, darauf weisen viele Darstellungen und ägyptische Schriften hin, so auch im „Ägyptischen Totenbuch“. Darin wird auch vom Thot berichtet, dem Lehrer der Ägypter. Dieser Gott Thot entstieg bei seiner Ankunft in Ägypten einem geheimnisvollen „Ei“ und brachte den Ägyptern das Licht. Doch mit seiner „geflügelten Sonnenscheibe“ führte er erbitterte Kämpfe am Himmel.

Alle Quellen der antiken ägyptischen Mythologie anzuführen, in denen Flugobjekte oder Wesen die vom Himmel kamen erwähnt werden, würde den Rahmen sprengen.

Viele davon sind bereits gut dokumentiert und bieten dem Interessierten reichhaltigen Lesestoff.
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Der Fuhrpark der Götter – Der Wohnsitz der Götter

Der Fuhrpark der Götter – Der Wohnsitz der Götter

„Von Ferne erblickten sie schon den Weltenberg, den Wohnsitz der Götter…“

Dieser Satz ist auf der dritten Tafel des „Gilgamesch Epos“ zu lesen. Dieses Epos gilt als die älteste Dichtung der Welt und entstand in seiner ersten Fassung um 1800 v. Chr. Zumindest wird das so angenommen. Es besteht aus 12 Keilschrifttafeln und beschreibt das Leben von König Gilgamesch (um 2800 v. Chr.), der, nach langem aber ausgeglichenem Kampf mit Enkidu, einem Tiermenschen, Freundschaft schloß und viele Abenteuer bestand.

König Gilgamesch war zu einem Drittel Mensch, zu zwei Drittel göttlicher Natur. Er lebte in Uruk, das zwischen 3000 v. Chr. und 2700 v. Chr. die Hauptstadt Babylons war. Heute heißt der Ort „Warka“. Enkidu, der Gefährte Gilgameschs, wurde von den Göttern gesandt.

Immer wieder ist von Kontakten der beiden mit Göttern zu lesen, die auf dem oben angesprochenen Weltenberg wohnten. Um dort hin zu gelangen bedienten sie sich, genauso wie die Götter selbst, sogenannter „Himmelsbarken“.

Interessant ist hier vor allem auch das Wort „Barke“, das nach unserem heutigen Sprachverständnis ein Schiff darstellt. Vergleichen wir nun den für uns üblichen Begriff „Raumschiff“ mit „Himmelsbarke“, so haben wir es mit dem gleichen Wortursprung zu tun. Beides bezeichnet ein Gefährt, das – ähnlich wie ein Schiff auf dem Wasser – den Himmel durchfährt.

Teilweise wurden die Fluggeräte auch als „Adler“ übersetzt. Im folgenden Abschnitt des Epos packt ein Adler Enkidu auf seine Flügel und zeigt ihm die Erde aus verschiedenen Höhen:

„…Der Adler sprach zu mir: ‚Schau hinunter aufs Land, wie sieht es aus? Blick auf das Meer, wie erscheint es dir ?‘ Und das Land war wie ein Berg und das Meer wie ein kleines Gewässer. Und wieder flog er höher, vier Stunden hinauf und sprach zu mir: ‚Schau hinunter aufs Land, wie sieht es aus? Blick aufs Meer, wie erscheint es dir?‘ Und die Erde war wie ein Garten, und das Meer wie der Wasserlauf eines Gärtners. Und wieder vier Stunden flog er höher und sprach: ‚Schau hinunter aufs Land, wie sieht es aus? Blick aufs Meer, wie erscheint es dir ?‘ Und das Land sah aus wie ein Mehlbrei und das Meer wie ein Wassertrog…“

Beim Lesen dieses Textes stellen sich fast zwangsläufig einige Fragen ein:

Welcher Adler aus Fleisch und Blut und mit Federn geschmückt kann so hoch fliegen, dass Enkidu die beschriebenen Perspektiven auf unseren Planeten Erde erhält? Wie schnell muß der Adler geflogen sein?  Wenn man bedenkt welche enormen Distanzen im Weltall zurückgelegt werden müssen um die entsprechenden Ansichten auf die Erde zu erhalten, so kann man wohl davon ausgehen, dass es sich bei dem Fluggerät keinesfalls um einen Adler gehandelt haben kann. Wir Menschen schaffen es noch nicht einmal mit einem Flugzeug von Europa nach Amerika in vier Stunden.
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Der Fuhrpark der Götter – Die Vimanas

Der Fuhrpark der Götter – Die Vimanas

Einige der bekanntesten Überlieferungen von fliegenden Objekten stammen aus dem indischen Raum. Bereits die ältesten Aufzeichnungen, die „Veden“, erwähnen diese Luftfahrzeuge unter dem Begriff „Vimana“ – Fahrzeug der Götter.

Übersetzt aus den in Sanskrit verfassten Texten heißt Vimana „Flugobjekt“ und bedeutet wörtlich „Objekt, das in jeder Hinsicht (vi-) beweglich/den Raum durchmessend (mana) ist“.

Sehr viele Darstellungen befinden sich auch in den Epen „Mahabarata“ und „Ramayana“.

Immer wieder ist von den „Streitwagen der Götter“ zu lesen, die teilweise von Pferden gezogen wurden, teilweise auch wie Flugzeuge oder Raketen unterwegs waren. Sämtliche Darstellungen haben jedoch eines gemeinsam: Sie bewegten sich durch die Luft, was angesichts der Tatsache, dass die ältesten Veden zwischen 1200 und 900 vor Christus entstanden sind, einige Quellen sprechen sogar von einer Entstehung der ersten Schriften um 7000 vor Christus, gar nicht möglich gewesen ist – zumindest nach heutiger Lehrmeinung.

Oft ist auch von „fliegenden Tempeln“ die Rede – was sehr an den Ausdruck „fliegende Festung“ (Boing B-17 Flying Fortress, amerikanischer Bomber im 2. Weltkrieg) erinnert.

Der Vergleich ist durchaus zulässig, da auch die Fahrzeuge der Götter nicht immer friedlicher Natur waren. Dies geht schon aus der Bezeichnung „Streitwagen“ hervor.

Vimanas wurden, den Überlieferungen nach, vor allem auch als „Zubringerschiffe“ genutzt. So wurden immer wieder Menschen – meist von höherem irdischen Rang – in den Weltraum, meistens zu größeren Mutterschiffen, mitgenommen. Diese als „Sabhas“ (Übersetzung: Versammlungshalle) bezeichneten Raumschiffe waren sowohl im Weltraum, wie auch auf anderen Planeten stationiert, und dienten auf der Erde häufig als Hangar für die Vimanas.

Weitere Begriffe, die in der indischen Mythologie für solche fliegenden Objekte Verwendung fanden:

Purva rakentenähnliche Raumschiffe, die mit den heutigen Space-Shuttles vergeleicnbar sind
Ratha „Wagen“ oder „Kutsche“ – dient oft zur Darstellung einer nicht sichtbaren Energie
Pura Raumschiffe einer Raumflotte


So beschreiben die vedischen Schriften sie als die Fahrzeuge der Söhne des mächtigen Asuras, namens Taranka. Diese Darstellungen erinnern sehr an die heutigen Star-Wars-Episoden.

Zwei Beispiele aus dem Epos Mahabarata, die in sehr bildhafter Sprache verfasst sind:

Und mit Matali (der göttliche Wagenlenker, Anmerkung)
kam plötzlich im Lichtglanze der Wagen an, Finsternis aus der
Luft scheuchend, und erleuchtend die Wolken all,
die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich.

Auf dem Wagen sodann stieg er (Ardschuna, Anmerkung),
glänzend so wie des Tages Herr.
Mit dem Zaubergebild führ er, dem Sonn-ähnlichen Wagen nun,
dem Himmlischen, empor freudig, der weise Spross aus Kuru’s Stamm.
Als er nun dem Bezirk nahte, der unsichtbar den Sterblichen,
Erdewandelnden, sah Wagen, wunderschön’ er zu Tausenden.
Dort scheint Sonne nicht, Mond nicht, dorten glänzet das Feuer nicht,
Sondern in eigenem Glanz leuchtet allda, durch edler Taten Kraft,
was in Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird,
ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind.

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Der Fuhrpark der Götter – Einleitung

Der Fuhrpark der Götter – Einleitung

Wenn wir die heutigen Berichte, Videos und Informationen betrachten, so könnte man meinen, dass die Zeit der UFOs gerade mal vor knapp über 70 Jahren begann. Das Ereignis, das die moderne UFO-Forschung auslöste war der Absturz eines außerirdischen Flugobjektes in Roswell, USA. Dass dies jedoch bei weitem nicht das erste Zusammentreffen außerirdischer Wesen mit uns Erdlingen gewesen ist, sondern es bereits in der Antike und vorgeschichtlicher Zeit direkte Kontakte gegeben hat, lässt sich in den Überlieferungen, den Mythen und Legenden, weltweit nachvollziehen.

Darin werden oft in eindrucksvoller Weise die Gefährte geschildert mit denen die Besucher auf die Erde kamen. Um diese Schilderungen unserer Ahnen zu verstehen brauchen wir nur die Aufzeichnungen so lesen wie sie geschrieben wurden, völlig frei von Interpretationen.

Die heutige Wissenschaft, insbesondere die Archäologie, neigt dazu alles zu interpretieren.

Dies ist jedoch keinesfalls notwendig. Allerdings ist zu beachten, dass in den ursprünglichen Texten keine Rede von „Fliegenden Untertassen“ oder dergleichen ist. Vielmehr wurden die Sichtungen so beschrieben, wie sie sich den Menschen darstellten – oft mit Vergleichen von ihnen bekannten Dingen. Auch wir tun ja nichts anderes, wenn wir kein Wort für etwas haben. Dann versuchen wir Vergleiche mit uns Bekanntem herzustellen.

„Sieht aus wie…“, „klingt wie…“, „macht ein Geräusch wie…“ leiten in der Regel diese vergleichenden Ansätze ein.

Viele Bücher wurden zu diesem Themenbereich geschrieben. Zu den bekanntesten Autoren zählen hier sicherlich Erich von Däniken, Reinhard Habeck und Armin Risi, die bereits seit Jahrzehnten nach den Spuren dieser prähistorischen Begegnungen zwischen Menschen und Außerirdischen forschen. Auch die grenzwissenschaftlichen Disziplinen der „Prä-Astronautik“ und der „Paläo-SETI“ haben sich diesem Thema verschrieben.

Es fällt bei der Durchsicht der vielen zur Verfügung stehenden Literatur auf, dass diese Wesen aus den Weiten des Weltraumes von den Menschen nach solchen Begegnungen als „Götter“ bezeichnet und verehrt wurden und nach wie vor werden.

Alleine schon die Tatsache, dass sie sich durch die Lüfte bewegen konnten, stellte diese Wesen über die Menschen und rang ihnen Respekt, aber auch vielfach Unterwerfung, ab.

Ich lade Dich ein mit mir einen Streifzug durch diese Mythen, Legenden und Sagen zu unternehmen und so den „Fuhrpark der Götter“ kennen zu lernen.
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Die parteilose Gesellschaft

Die parteilose Gesellschaft

Die Parteien

Im Folgenden beschäftige ich mich mit der Frage wie und ob eine parteilose Gesellschaft funktionieren kann. Dazu ist es wichtig zuerst mal zu betrachten warum es Parteien gibt und zu welchem Zweck diese entstanden sind.

Parteien sind, oder besser gesagt waren, Interessensvertretungen. Sie sollten die Interessen des Volkes auf höherer Ebene vertreten, so daß Wünsche, Forderungen, des Volkes durchgesetzt werden können. Dies war vor allem in autoritären Systemen, wie der Monarchie, wichtig.

Autoritäre Systeme fällten ihre Entscheidungen immer – oder fast immer – ohne dafür die Zustimmung des Volkes einzuholen. Die Parteien, und daraus die gewählten Volksvertreter, sollten nun – wie der Name schon sagt – das Volk vertreten um so eine Mitsprache bei den Entscheidungen der jeweiligen Regierung zu erlangen.

Im Laufe der Zeit wandelte sich das Bild der Parteien dramatisch. Sie wurden zum Machtfaktor. Jede Partei versuchte – und tut dies heute mehr den je – Macht zu erlangen und an dieser so lange wie möglich fest zu halten. Dabei spielen die Interessen des Volkes schon lange keine Rolle mehr. Es geht nur mehr darum selbst immer mehr Macht einzuheimsen. Sie sind also an die Stelle der autoritären Regierungen getreten und üben ihre Macht aus ohne das Volk wirklich zu vertreten.

Sie sind zwar gewählt doch schon lange keine Volksvertreter mehr.

Wenn man sich die heutige Parteienlandschaft, in Österreich oder in jedem beliebigen Land, ansieht,

so zeigt sich überall das gleich Bild. Parteien sind Gruppierungen, die zum Ziel haben die Macht in einem Land zu erreichen um diese dann ausüben zu können. Die (Pseudo-)Legitimation dazu holen sie sich über Wahlen. Dem Volk wird dieses und jenes Versprochen um zu suggerieren, daß sie die Interessen des Volkes wahrnehmen und – sobald sie an der Regierung, an der Macht sind – diese auch durchsetzen und umsetzen. Sobald die Macht aber erlangt ist, werden nur mehr Maßnahmen gesetzt um diese Macht zu erhalten, sie zu verteidigen, sie weiter auszubauen. Die Versprechen sind längst vergessen.

„Die Macht geht vom Volke aus“ ist der Grundsatz jeder Demokratie. Derzeit geht die Macht einzig und alleine von den Mächtigen aus. Wahlen haben da nur mehr den Zweck an die Macht zu kommen.

Wir leben also längst in keiner Demokratie mehr, sondern in einem autoritären Konstrukt, in dem die Macht einer Gruppe und die Macht einzelner Personen die Triebfeder jedes Handelns und jeder Entscheidung ist. Das Volk – ob es will oder nicht – hat es zu akzeptieren. Diese Akzeptanz ist gerade auch bei uns in Österreich sehr groß – oder besser gesagt die Ignoranz.

Wenn wir dies betrachten, dann wird auch schnell klar warum es ein sehr hohes Maß an Politikverdrossenheit gibt. Der Großteil der Bevölkerung interessiert sich nicht (mehr) für Politik, ignoriert diese. Ich behaupte, daß dies ein von den Mächtigen gewolltes und bewußt initiiertes Szenario ist. Denn je weniger sich das Volk für Politik, und damit für das was Politiker tun, interessieren, desto mehr haben diese die Möglichkeit nach ihren Gutdünken zu schalten und walten.

Dieses ignorieren dessen was die Mächtigen tun führt dazu, daß dies wiederum als Legitimation dafür angesehen wird, daß sie getroffene Entscheidungen nicht rechtfertigen müssen. Vor wem auch – es interessiert ja eh keinen.

Das ganze Szenario betrachtend haben wir es also mit einer Spirale von Macht – Pseudo-Legitimation – Ignoranz zu tun. Je stärker das Nicht-Interesse an Politik, desto größer die Macht der Regierenden, die sich jedoch immer darauf ausreden können, daß sie vom Volk dazu legitimiert – also gewählt – wurden.

Die Volksvertreter

Gerade in einer Demokratie, das Wort stammt übrigens aus dem antiken Griechenland und bedeutet so viel wie „Volksherrschaft“, ist die Frage unerläßlich gegenüber wem das Volk durch die Volksvertreter vertreten werden soll. Sobald eine Partei die Macht inne hat kann sie die Interessen des Volkes nur mehr gegenüber sich selbst vertreten – was alleine schon absurd ist.

Parteien sind also keine Volksvertretungen mehr, sondern eine Mächte-System. Das demokratische System, wie wir es in den meisten Ländern der Erde finden, ist somit ein System, das so nicht (mehr) funktionieren kann. Die an der Macht befindlichen Volksvertreter können – und das ist geradezu logisch – die Interessen des Volkes nicht mehr gegenüber den Mächtigen vertreten, da sie ja selbst die Mächtigen sind.

Das Volk gibt also bei den Wahlen, bewußt oder unbewußt, die Macht – die Eigenmacht – ab. Somit ist das Wort „Demokratie“ für unsere Regierungssysteme nicht mehr anwendbar,  ja sogar grundlegend falsch und irreführend. Das Volk hat keine Herrschaft mehr über das was im eigenen Land passiert – ja nicht einmal mehr über sich selbst.

Bleiben wir noch etwas bei den Volksvertretern. Da sie, wie oben bereits erwähnt, das Volk nicht mehr vertreten können stellt sich die Frage, wen und was sie vertreten. Es bleiben lediglich zwei Möglichkeiten: 1. Sie vertreten sich selbst und ihre eigenen Interessen und/oder 2. Sie vertreten die Interessen jener die tatsächlich die Hebel in der Hand haben.

Um die eigenen Interessen zu vertreten, und diese auch durchzusetzen, bedarf es einer erheblichen Machtstellung innerhalb der Gesellschaft – des Gefüges – in der/dem sie sich befinden. Sie stoßen dabei jedoch immer wieder an die Grenzen des Durchsetzbaren. Diese Grenzen werden von jenen definiert, die in der Hierarchie, in Einfluß und Macht, höher stehen als sie selbst. Somit können nur jene, die ganz oben auf der Leiter stehen, wirklich ihre eigenen Interessen vertreten.

Damit kommen wir auch schon zum zweiten Punkt. Sobald es um „übergeordnete Interessen“ geht haben die Volksvertreter diese zu vertreten. Wir können dies sehr leicht am Beispiel der EU erkennen. Die einzelnen Regierungen haben das zu vertreten was die EU vorgibt. Die Volksvertreter der einzelnen Länder haben dies zu übernehmen und dem Volk zu verklickern.

Ich bin mir allerdings sicher, daß auch die EU selbst lediglich die Interessen von Machtkreisen vertritt, die in der Wirtschaft, Finanz und Militär, zu finden sind.

Das Blatt hat sich – nein, wurde – also gewendet. Die Volksvertreter vertreten nicht mehr die Interessen des Volkes, sondern die Interessen gegenüber dem Volk. Dabei wird ihnen das Gefühl vermittelt, daß sie selbst Macht hätten und diese ausüben könnten. In Wahrheit sind sie Handlanger der im Hintergrund Agierenden wirklich Mächtigen dieser Welt.

Abschließend sei noch eines gesagt: Ich will hier keineswegs alle Volksvertreter und Mitarbeiter in den Gemeinden und Parteien über einen Kamm scheren. Viele, speziell in kleineren Landgemeinden, nehmen die Anliegen ihrer Mitbewohner sehr ernst und vertreten tatsächlich deren Interessen in den Gemeindestuben, bei den Gemeinderatssitzungen.  Ob sie jedoch damit durchkommen hängt immer wieder davon ab, ob die Partei, der sie angehören die Mehrheit hat.

Politik und politische Entscheidungen hängen immer davon ab wer die jeweilige Idee oder die jeweilige Gesetzesvorlage einbringt. Wie gut eine solche auch immer von der Opposition sein mag, sie wird keine Chance haben verwirklicht zu werden. „Mit den Stimmen der Regierungsparteien“ wird jeglicher Versuch abgeschmettert. Dies ist auch der Grund warum jede Partei versucht an die Macht zu kommen: Um ihre Interessen zu vertreten.

Eine neue Gesellschaft

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Brauchen wir überhaupt noch Volksvertreter und Parteien?

Eine Antwort darauf soll jede Leserin / jeder Leser selbst in sich suchen. Wie ich dies sehe und was meine Vision dazu ist, beschreibe ich im nun folgenden Teil dieses Artikels. Er mag Hilfestellung sein bei der Antwortfindung. Er mag befremdlich sein in seiner Ausprägung. Er mag ein Gefühl des „nicht vorstellen könnens“ auslösen. Und dennoch: Er ist der Versuch ein Szenario zu beschreiben, das durchaus im Rahmen des Denkbaren ist – für mich jedenfalls.

Stellen Sie sich vor es gibt keine Regierungen, keine Parteien, ja nicht einmal Staatsgrenzen.

Unvorstellbar ? Würde Chaos ausbrechen ? Würde alles in Anarchie untergehen ? Oder würde es vielmehr Freiheit für alle Menschen bedeuten ? Freiheit in Selbstermächtigung und Selbstverantwortung zu leben. Dies ist der Ansatz von dem ich ausgehe.

Die Grundvoraussetzung dafür ist, daß wir die Macht, die wir abgegeben haben, wieder zurückholen.

Wenn wir uns selbst wieder ermächtigen unser Leben in die Hand zu nehmen, so haben wir den ersten – und wohl wichtigsten – Schritt getan. Dies geht Hand in Hand mit der Übernahme der Eigenverantwortung. Die Macht alleine wieder an sich zu nehmen ist zu wenig. Erst der verantwortungsvolle Umgang mit dieser Macht ermöglicht es so zu handeln, daß weder wir uns selbst noch unsere Mitmenschen schaden. Der achtsame Umgang mit uns, mit den Mitmenschen, mit der Natur, und allen das uns zur Verfügung steht, befähigt uns, daß wir zum Wohle Aller agieren.

Es stellt somit die Basis einer freien und offenen Gesellschaft dar.

In diese Gesellschaft / dieser Gemeinschaft können sich alle nach ihren Interessen, Geschicken und Möglichkeiten, einbringen. Jede / Jeder kann irgend etwas, macht irgend etwas, weiß irgend etwas, das der gesamten Gemeinschaft von Nutzen ist und stellt dieses allen zur Verfügung.

Denken Sie jetzt mal darüber nach was Sie selbst hier beitragen könnten. Beachten Sie bitte, daß es nur dann allen – also auch Ihnen – dienlich ist, wenn es Ihnen Freude macht jenes mit anderen zu teilen und/oder zur Verfügung zu stellen. Dies können materielle Güter genauso sein wie Dienstleistungen oder die eigene Arbeitskraft. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Nun stellen Sie sich bitte vor, daß es in Ihrer Gemeinde keinen Bürgermeister, keine Gemeinderäte, keine Gemeindearbeiter gibt. Würde in Ihrer Gemeinde das Chaos ausbrechen ? Oder würden die Menschen die Eigeninitiative ergreifen und jene Arbeiten und Tätigkeiten durchführen, die erforderlich sind, damit die Straßen erhalten und gepflegt werden, die Schneeräumung durchgeführt wird, die Kanalisation funktioniert, die Straßenbeleuchtung sich pünktlich bei Einbruch der Nacht einschaltet, usw. ?

In all den Bereichen, die dem Wohle Aller dienen, können auch alle mithelfen. Wie gesagt: Jede / Jeder in dem Maße und bei jenen Tätigkeiten die einem jeweils Spaß machen.

Es werden sich dadurch Gruppen bilden, die sich um Kultur, um Sport, um Wirtschaft, um alle Bereiche des öffentlichen Lebens, kümmern – aus der Freude an solchen Projekten mitzuarbeiten und sich und die eigenen Ideen dort einzubringen. Die Entscheidungsfindung was umgesetzt wird erfolgt zwar in der Gruppe, jedoch werden die Interessen der Bevölkerung mit berücksichtigt. Alle haben die Möglichkeit sich zu den Vorhaben zu äußern. Ob sie dies dann auch tatsächlich tun oder nicht liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen.

Es mag etwas verwirrend sein, die Idee, daß die Menschen selbst ihre Möglichkeiten einbringen können.  Zumal hier auch jeder Einzelne gefordert ist dies wirklich zu tun. Der Vorteil liegt jedoch darin, daß das gemeinsame Interesse im Vordergrund steht – und nicht das was „von oben“ auferlegt wurde. Die Aufgaben selbst würden bestimmen was zu machen ist, und nicht ein machtausübendes Organ.

Was allerdings unerläßlich sein wird ist, daß die Tätigkeiten, der Einsatz von materiellen Gütern und die Leistungen die von den Menschen eingebracht werden, koordiniert werden müssen.

Doch auch hier gilt das gleiche Prinzip: Es gibt Menschen die gerne organisieren und koordinieren.

Für jene ist diese Aufgabe das ideale Betätigungsfeld. Die Verantwortung liegt in diesem Fall darin, daß sie nicht der Versuchung erliegen ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ihre Funktion ist das zu organisieren und zu koordinieren was von der Bevölkerung und / oder den vorhin erwähnten Gruppen an die Koordinatoren herangetragen wird.

Der oberste Grundsatz ist: „Zum Wohle Aller“

Wie sieht es nun aus, wenn Anschaffungen nötig sind ? Hier möchte ich etwas weiter ausholen.

Es gibt für mich hier zwei mögliche Szenarien:

  1. Alle Menschen tragen einen finanziellen Teil für diese Anschaffung bei. Dies ist dadurch möglich, da es in einem solchen Gesellschaftsmodell keine Steuern mehr gibt, die für die Erhaltung von öffentlichen Einrichtungen, Gemeindeämtern, usw. aufzubringen sind. Auch braucht kein Personal, keine Beamten, keine Politiker, keine Abgeordneten, usw. mehr bezahlt werden.

Jeder kann es sich also leisten, daß er seinen Beitrag leistet. Noch dazu kommt eine so finanzierte Anschaffung wiederum jedem zu Gute – und zwar in direkter Form.

  1. Es braucht nichts mehr finanziert zu werden. Dies ist dann der Fall, wenn es kein Geld mehr gibt, wenn wir uns über das Geldsystem hinaus entwickelt haben. Dann steht allen alles zur Verfügung und jeder stellt alles kostenlos zur Verfügung. Was sollte er / sie auch dafür verlangen, wenn Geld nicht mehr vorhanden ist. Gut – Tauschhandel wäre hier noch eine Alternative. Sich, und das was man zu leisten / zu tun im Stande ist, einzubringen und dafür all das zu bekommen was man braucht, ist auch eine Form von Tauschhandel. Als Weiterentwicklung des 1:1 (eins zu eins) Tauschhandels vor der Einführung des Geldes, ist es hier ein n:n (n zu n) – Tauschhandel. N steht hier für eine beliebige Zahl.

Es ist also egal wer etwas Bestimmtes einbringt, oder von wem es ist, das ich mir nehmen kann um meinen Bedarf abzudecken.

Es ist also auch der Bereich der Anschaffungen denk- und lösbar.

Steht uns die Zeit zur Verfügung um uns wirklich einzubringen ? Diese Frage ist noch zu erörtern.

Derzeit – mit dem derzeitigen Arbeitssystem – ist dies nicht möglich. Soviel steht fest. Doch was spricht dagegen auch dies neu zu denken ? Ein Ansatz dazu:

Die Menschen arbeiten in den Betrieben nur mehr bis (sagen wir) 14 Uhr. Die restliche Zeit des Tages verbringen sie damit sich an den übernommen Aufgaben zu beteiligen. Oder sie haben jede Woche einen Tag frei um dies tun zu können.

An diesem Punkt angelangt überlasse ich es jeder Leserin / jedem Leser selbst sich Gedanken dazu zu machen. Überlegen Sie sich selbst einige Szenarien des derzeitigen Alltags und prüfen Sie diese ob und wie sie in dem oben skizzierten neuen Gesellschaftsmodell abdeckbar und integrierbar sind.

Zu guter Letzt

In einem Miteinander der Menschen sind Parteien nicht mehr nötig, sind Volksvertreter, Regierungen nicht mehr nötig, da die Menschen selbst ihre Macht und ihre Eigenverantwortung wieder übernommen haben. Diese Eigenverantwortung schließt auch die Verantwortung für den Nächsten, für die Umwelt, für Alles-Was-Ist, mit ein. Die Macht ist zur Selbstermächtigung geworden.

Der Selbstermächtigung in einer freien Gesellschaft frei zu denken, frei zu handeln, frei zu entscheiden.

Es mag wie Utopie klingen, doch sagt mir mein Gefühl daß es möglich ist dies zu erreichen. Es ist wie eine Erinnerung. Eine Erinnerung, die in mir wieder erwacht ist und sich sehr vertraut anfühlt.

Jenen, die dies lesen, soll es Inspiration sein.