Schlagwort: Gerhard Praher

Die parteilose Gesellschaft

Die parteilose Gesellschaft

Die Parteien

Im Folgenden beschäftige ich mich mit der Frage wie und ob eine parteilose Gesellschaft funktionieren kann. Dazu ist es wichtig zuerst mal zu betrachten warum es Parteien gibt und zu welchem Zweck diese entstanden sind.

Parteien sind, oder besser gesagt waren, Interessensvertretungen. Sie sollten die Interessen des Volkes auf höherer Ebene vertreten, so daß Wünsche, Forderungen, des Volkes durchgesetzt werden können. Dies war vor allem in autoritären Systemen, wie der Monarchie, wichtig.

Autoritäre Systeme fällten ihre Entscheidungen immer – oder fast immer – ohne dafür die Zustimmung des Volkes einzuholen. Die Parteien, und daraus die gewählten Volksvertreter, sollten nun – wie der Name schon sagt – das Volk vertreten um so eine Mitsprache bei den Entscheidungen der jeweiligen Regierung zu erlangen.

Im Laufe der Zeit wandelte sich das Bild der Parteien dramatisch. Sie wurden zum Machtfaktor. Jede Partei versuchte – und tut dies heute mehr den je – Macht zu erlangen und an dieser so lange wie möglich fest zu halten. Dabei spielen die Interessen des Volkes schon lange keine Rolle mehr. Es geht nur mehr darum selbst immer mehr Macht einzuheimsen. Sie sind also an die Stelle der autoritären Regierungen getreten und üben ihre Macht aus ohne das Volk wirklich zu vertreten.

Sie sind zwar gewählt doch schon lange keine Volksvertreter mehr.

Wenn man sich die heutige Parteienlandschaft, in Österreich oder in jedem beliebigen Land, ansieht,

so zeigt sich überall das gleich Bild. Parteien sind Gruppierungen, die zum Ziel haben die Macht in einem Land zu erreichen um diese dann ausüben zu können. Die (Pseudo-)Legitimation dazu holen sie sich über Wahlen. Dem Volk wird dieses und jenes Versprochen um zu suggerieren, daß sie die Interessen des Volkes wahrnehmen und – sobald sie an der Regierung, an der Macht sind – diese auch durchsetzen und umsetzen. Sobald die Macht aber erlangt ist, werden nur mehr Maßnahmen gesetzt um diese Macht zu erhalten, sie zu verteidigen, sie weiter auszubauen. Die Versprechen sind längst vergessen.

„Die Macht geht vom Volke aus“ ist der Grundsatz jeder Demokratie. Derzeit geht die Macht einzig und alleine von den Mächtigen aus. Wahlen haben da nur mehr den Zweck an die Macht zu kommen.

Wir leben also längst in keiner Demokratie mehr, sondern in einem autoritären Konstrukt, in dem die Macht einer Gruppe und die Macht einzelner Personen die Triebfeder jedes Handelns und jeder Entscheidung ist. Das Volk – ob es will oder nicht – hat es zu akzeptieren. Diese Akzeptanz ist gerade auch bei uns in Österreich sehr groß – oder besser gesagt die Ignoranz.

Wenn wir dies betrachten, dann wird auch schnell klar warum es ein sehr hohes Maß an Politikverdrossenheit gibt. Der Großteil der Bevölkerung interessiert sich nicht (mehr) für Politik, ignoriert diese. Ich behaupte, daß dies ein von den Mächtigen gewolltes und bewußt initiiertes Szenario ist. Denn je weniger sich das Volk für Politik, und damit für das was Politiker tun, interessieren, desto mehr haben diese die Möglichkeit nach ihren Gutdünken zu schalten und walten.

Dieses ignorieren dessen was die Mächtigen tun führt dazu, daß dies wiederum als Legitimation dafür angesehen wird, daß sie getroffene Entscheidungen nicht rechtfertigen müssen. Vor wem auch – es interessiert ja eh keinen.

Das ganze Szenario betrachtend haben wir es also mit einer Spirale von Macht – Pseudo-Legitimation – Ignoranz zu tun. Je stärker das Nicht-Interesse an Politik, desto größer die Macht der Regierenden, die sich jedoch immer darauf ausreden können, daß sie vom Volk dazu legitimiert – also gewählt – wurden.

Die Volksvertreter

Gerade in einer Demokratie, das Wort stammt übrigens aus dem antiken Griechenland und bedeutet so viel wie „Volksherrschaft“, ist die Frage unerläßlich gegenüber wem das Volk durch die Volksvertreter vertreten werden soll. Sobald eine Partei die Macht inne hat kann sie die Interessen des Volkes nur mehr gegenüber sich selbst vertreten – was alleine schon absurd ist.

Parteien sind also keine Volksvertretungen mehr, sondern eine Mächte-System. Das demokratische System, wie wir es in den meisten Ländern der Erde finden, ist somit ein System, das so nicht (mehr) funktionieren kann. Die an der Macht befindlichen Volksvertreter können – und das ist geradezu logisch – die Interessen des Volkes nicht mehr gegenüber den Mächtigen vertreten, da sie ja selbst die Mächtigen sind.

Das Volk gibt also bei den Wahlen, bewußt oder unbewußt, die Macht – die Eigenmacht – ab. Somit ist das Wort „Demokratie“ für unsere Regierungssysteme nicht mehr anwendbar,  ja sogar grundlegend falsch und irreführend. Das Volk hat keine Herrschaft mehr über das was im eigenen Land passiert – ja nicht einmal mehr über sich selbst.

Bleiben wir noch etwas bei den Volksvertretern. Da sie, wie oben bereits erwähnt, das Volk nicht mehr vertreten können stellt sich die Frage, wen und was sie vertreten. Es bleiben lediglich zwei Möglichkeiten: 1. Sie vertreten sich selbst und ihre eigenen Interessen und/oder 2. Sie vertreten die Interessen jener die tatsächlich die Hebel in der Hand haben.

Um die eigenen Interessen zu vertreten, und diese auch durchzusetzen, bedarf es einer erheblichen Machtstellung innerhalb der Gesellschaft – des Gefüges – in der/dem sie sich befinden. Sie stoßen dabei jedoch immer wieder an die Grenzen des Durchsetzbaren. Diese Grenzen werden von jenen definiert, die in der Hierarchie, in Einfluß und Macht, höher stehen als sie selbst. Somit können nur jene, die ganz oben auf der Leiter stehen, wirklich ihre eigenen Interessen vertreten.

Damit kommen wir auch schon zum zweiten Punkt. Sobald es um „übergeordnete Interessen“ geht haben die Volksvertreter diese zu vertreten. Wir können dies sehr leicht am Beispiel der EU erkennen. Die einzelnen Regierungen haben das zu vertreten was die EU vorgibt. Die Volksvertreter der einzelnen Länder haben dies zu übernehmen und dem Volk zu verklickern.

Ich bin mir allerdings sicher, daß auch die EU selbst lediglich die Interessen von Machtkreisen vertritt, die in der Wirtschaft, Finanz und Militär, zu finden sind.

Das Blatt hat sich – nein, wurde – also gewendet. Die Volksvertreter vertreten nicht mehr die Interessen des Volkes, sondern die Interessen gegenüber dem Volk. Dabei wird ihnen das Gefühl vermittelt, daß sie selbst Macht hätten und diese ausüben könnten. In Wahrheit sind sie Handlanger der im Hintergrund Agierenden wirklich Mächtigen dieser Welt.

Abschließend sei noch eines gesagt: Ich will hier keineswegs alle Volksvertreter und Mitarbeiter in den Gemeinden und Parteien über einen Kamm scheren. Viele, speziell in kleineren Landgemeinden, nehmen die Anliegen ihrer Mitbewohner sehr ernst und vertreten tatsächlich deren Interessen in den Gemeindestuben, bei den Gemeinderatssitzungen.  Ob sie jedoch damit durchkommen hängt immer wieder davon ab, ob die Partei, der sie angehören die Mehrheit hat.

Politik und politische Entscheidungen hängen immer davon ab wer die jeweilige Idee oder die jeweilige Gesetzesvorlage einbringt. Wie gut eine solche auch immer von der Opposition sein mag, sie wird keine Chance haben verwirklicht zu werden. „Mit den Stimmen der Regierungsparteien“ wird jeglicher Versuch abgeschmettert. Dies ist auch der Grund warum jede Partei versucht an die Macht zu kommen: Um ihre Interessen zu vertreten.

Eine neue Gesellschaft

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Brauchen wir überhaupt noch Volksvertreter und Parteien?

Eine Antwort darauf soll jede Leserin / jeder Leser selbst in sich suchen. Wie ich dies sehe und was meine Vision dazu ist, beschreibe ich im nun folgenden Teil dieses Artikels. Er mag Hilfestellung sein bei der Antwortfindung. Er mag befremdlich sein in seiner Ausprägung. Er mag ein Gefühl des „nicht vorstellen könnens“ auslösen. Und dennoch: Er ist der Versuch ein Szenario zu beschreiben, das durchaus im Rahmen des Denkbaren ist – für mich jedenfalls.

Stellen Sie sich vor es gibt keine Regierungen, keine Parteien, ja nicht einmal Staatsgrenzen.

Unvorstellbar ? Würde Chaos ausbrechen ? Würde alles in Anarchie untergehen ? Oder würde es vielmehr Freiheit für alle Menschen bedeuten ? Freiheit in Selbstermächtigung und Selbstverantwortung zu leben. Dies ist der Ansatz von dem ich ausgehe.

Die Grundvoraussetzung dafür ist, daß wir die Macht, die wir abgegeben haben, wieder zurückholen.

Wenn wir uns selbst wieder ermächtigen unser Leben in die Hand zu nehmen, so haben wir den ersten – und wohl wichtigsten – Schritt getan. Dies geht Hand in Hand mit der Übernahme der Eigenverantwortung. Die Macht alleine wieder an sich zu nehmen ist zu wenig. Erst der verantwortungsvolle Umgang mit dieser Macht ermöglicht es so zu handeln, daß weder wir uns selbst noch unsere Mitmenschen schaden. Der achtsame Umgang mit uns, mit den Mitmenschen, mit der Natur, und allen das uns zur Verfügung steht, befähigt uns, daß wir zum Wohle Aller agieren.

Es stellt somit die Basis einer freien und offenen Gesellschaft dar.

In diese Gesellschaft / dieser Gemeinschaft können sich alle nach ihren Interessen, Geschicken und Möglichkeiten, einbringen. Jede / Jeder kann irgend etwas, macht irgend etwas, weiß irgend etwas, das der gesamten Gemeinschaft von Nutzen ist und stellt dieses allen zur Verfügung.

Denken Sie jetzt mal darüber nach was Sie selbst hier beitragen könnten. Beachten Sie bitte, daß es nur dann allen – also auch Ihnen – dienlich ist, wenn es Ihnen Freude macht jenes mit anderen zu teilen und/oder zur Verfügung zu stellen. Dies können materielle Güter genauso sein wie Dienstleistungen oder die eigene Arbeitskraft. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Nun stellen Sie sich bitte vor, daß es in Ihrer Gemeinde keinen Bürgermeister, keine Gemeinderäte, keine Gemeindearbeiter gibt. Würde in Ihrer Gemeinde das Chaos ausbrechen ? Oder würden die Menschen die Eigeninitiative ergreifen und jene Arbeiten und Tätigkeiten durchführen, die erforderlich sind, damit die Straßen erhalten und gepflegt werden, die Schneeräumung durchgeführt wird, die Kanalisation funktioniert, die Straßenbeleuchtung sich pünktlich bei Einbruch der Nacht einschaltet, usw. ?

In all den Bereichen, die dem Wohle Aller dienen, können auch alle mithelfen. Wie gesagt: Jede / Jeder in dem Maße und bei jenen Tätigkeiten die einem jeweils Spaß machen.

Es werden sich dadurch Gruppen bilden, die sich um Kultur, um Sport, um Wirtschaft, um alle Bereiche des öffentlichen Lebens, kümmern – aus der Freude an solchen Projekten mitzuarbeiten und sich und die eigenen Ideen dort einzubringen. Die Entscheidungsfindung was umgesetzt wird erfolgt zwar in der Gruppe, jedoch werden die Interessen der Bevölkerung mit berücksichtigt. Alle haben die Möglichkeit sich zu den Vorhaben zu äußern. Ob sie dies dann auch tatsächlich tun oder nicht liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen.

Es mag etwas verwirrend sein, die Idee, daß die Menschen selbst ihre Möglichkeiten einbringen können.  Zumal hier auch jeder Einzelne gefordert ist dies wirklich zu tun. Der Vorteil liegt jedoch darin, daß das gemeinsame Interesse im Vordergrund steht – und nicht das was „von oben“ auferlegt wurde. Die Aufgaben selbst würden bestimmen was zu machen ist, und nicht ein machtausübendes Organ.

Was allerdings unerläßlich sein wird ist, daß die Tätigkeiten, der Einsatz von materiellen Gütern und die Leistungen die von den Menschen eingebracht werden, koordiniert werden müssen.

Doch auch hier gilt das gleiche Prinzip: Es gibt Menschen die gerne organisieren und koordinieren.

Für jene ist diese Aufgabe das ideale Betätigungsfeld. Die Verantwortung liegt in diesem Fall darin, daß sie nicht der Versuchung erliegen ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ihre Funktion ist das zu organisieren und zu koordinieren was von der Bevölkerung und / oder den vorhin erwähnten Gruppen an die Koordinatoren herangetragen wird.

Der oberste Grundsatz ist: „Zum Wohle Aller“

Wie sieht es nun aus, wenn Anschaffungen nötig sind ? Hier möchte ich etwas weiter ausholen.

Es gibt für mich hier zwei mögliche Szenarien:

  1. Alle Menschen tragen einen finanziellen Teil für diese Anschaffung bei. Dies ist dadurch möglich, da es in einem solchen Gesellschaftsmodell keine Steuern mehr gibt, die für die Erhaltung von öffentlichen Einrichtungen, Gemeindeämtern, usw. aufzubringen sind. Auch braucht kein Personal, keine Beamten, keine Politiker, keine Abgeordneten, usw. mehr bezahlt werden.

Jeder kann es sich also leisten, daß er seinen Beitrag leistet. Noch dazu kommt eine so finanzierte Anschaffung wiederum jedem zu Gute – und zwar in direkter Form.

  1. Es braucht nichts mehr finanziert zu werden. Dies ist dann der Fall, wenn es kein Geld mehr gibt, wenn wir uns über das Geldsystem hinaus entwickelt haben. Dann steht allen alles zur Verfügung und jeder stellt alles kostenlos zur Verfügung. Was sollte er / sie auch dafür verlangen, wenn Geld nicht mehr vorhanden ist. Gut – Tauschhandel wäre hier noch eine Alternative. Sich, und das was man zu leisten / zu tun im Stande ist, einzubringen und dafür all das zu bekommen was man braucht, ist auch eine Form von Tauschhandel. Als Weiterentwicklung des 1:1 (eins zu eins) Tauschhandels vor der Einführung des Geldes, ist es hier ein n:n (n zu n) – Tauschhandel. N steht hier für eine beliebige Zahl.

Es ist also egal wer etwas Bestimmtes einbringt, oder von wem es ist, das ich mir nehmen kann um meinen Bedarf abzudecken.

Es ist also auch der Bereich der Anschaffungen denk- und lösbar.

Steht uns die Zeit zur Verfügung um uns wirklich einzubringen ? Diese Frage ist noch zu erörtern.

Derzeit – mit dem derzeitigen Arbeitssystem – ist dies nicht möglich. Soviel steht fest. Doch was spricht dagegen auch dies neu zu denken ? Ein Ansatz dazu:

Die Menschen arbeiten in den Betrieben nur mehr bis (sagen wir) 14 Uhr. Die restliche Zeit des Tages verbringen sie damit sich an den übernommen Aufgaben zu beteiligen. Oder sie haben jede Woche einen Tag frei um dies tun zu können.

An diesem Punkt angelangt überlasse ich es jeder Leserin / jedem Leser selbst sich Gedanken dazu zu machen. Überlegen Sie sich selbst einige Szenarien des derzeitigen Alltags und prüfen Sie diese ob und wie sie in dem oben skizzierten neuen Gesellschaftsmodell abdeckbar und integrierbar sind.

Zu guter Letzt

In einem Miteinander der Menschen sind Parteien nicht mehr nötig, sind Volksvertreter, Regierungen nicht mehr nötig, da die Menschen selbst ihre Macht und ihre Eigenverantwortung wieder übernommen haben. Diese Eigenverantwortung schließt auch die Verantwortung für den Nächsten, für die Umwelt, für Alles-Was-Ist, mit ein. Die Macht ist zur Selbstermächtigung geworden.

Der Selbstermächtigung in einer freien Gesellschaft frei zu denken, frei zu handeln, frei zu entscheiden.

Es mag wie Utopie klingen, doch sagt mir mein Gefühl daß es möglich ist dies zu erreichen. Es ist wie eine Erinnerung. Eine Erinnerung, die in mir wieder erwacht ist und sich sehr vertraut anfühlt.

Jenen, die dies lesen, soll es Inspiration sein.

Liste empfohlener Artikel

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Diese Artikel behandeln die unterschiedlichsten Themen. Es sind Buchbeiträge, Übersetzungen von Interviews, Channelings, Sichtungsberichte, usw. dabei.
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Gerhard Praher
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Gerhard Praher
„Interview mit Paul Hellyer“
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Workshop „Der lebendige kosmische Raum“ und „Cosmic Discovery“ im Waldviertel vom 4.-6.10.2019

Workshop „Der lebendige kosmische Raum“ und „Cosmic Discovery“ im Waldviertel vom 4.-6.10.2019

Beim Workshop ging es unter anderem um diese Themen:  Verbindungen zu außer- und innerirdischen Lebensformen – und was haben wir damit zu tun?

Gibt es kosmische Lebensformen, die unsere Menschheitsgeschichte beeinflusst haben? Wenn ja, welche Rassen sind es, woher kommen sie und wie sehen sie aus? Nutzen wir ihre Technologien?

Haben Regierungen Kontakt zu außerirdischen Wesen? Sind unterirdische Gangsysteme Verbindungen zu Zivilisationen in der Inneren Erde? 

Referenten: Andreas Nußbaummüller, Gerhard Praher, Steffi Steinecker, Nicola Khuen-Belasi, Markus Jachs

„Der lebendige kosmische Raum“

Das  „Cosmic Discovery-“ Rahmenprogramm führte uns am 4.10.2019 zur Pyramide am Steinberg in Ober Neustift und am 6.10.2019 zum Platz des Skorpions und UFO-Landeplatz in Kautzen. Steffi und Gerhard veranstalten diese Reisen als Non-Profit-Veranstaltungen. Zum einen, weil es ihnen große Freude macht solche Reisen zu organisieren. Aber auch um mit anderen Menschen zusammen zu kommen, sich auszutauschen und gemeinsam diese Sehenswürdigkeiten zu erfahren.

Ausflug zur Pyramide am Steinberg in Ober Neustift
UFO-Landeplatz in Kautzen
Eiolo und Inarda – Teil 14

Eiolo und Inarda – Teil 14

Es ist der 06.12.2015, 23:17.
Nach mehr als einer Woche bekam ich heute wieder den Impuls den nächsten Teil zu schreiben. Zwar war er auch vor 2 Tagen schon da, aber sehr schwach – was auch meinem Zustand an diesem Tag entsprach. Ich konnte einfach nicht. Ich hatte nicht die Kraft zu schreiben.
Überhaupt war es eine Woche so einiger Aufs und Abs. Was ich an mir, speziell bei den Abs, beobachten konnte war, dass ich mich vielfach nicht mehr hineinziehen ließ, sondern eher die Rolle des Beobachters einnahm. Ich habe das Gefühl, dass dies immer leichter geht und gehen wird.

Eiolo setzte fort:
„Um diesen Zugang, diese Wahrnehmbarkeit näher zu erläutern möchte ich dies anhand eines Beispiels tun. Stell dir ein Fenster vor, eine Glasscheibe, die stark verschmutzt ist. Du siehst kaum hindurch. Alles was sich auf der anderen Seite dieser Glasscheibe abspielt ist – wenn überhaupt – nur schemenhaft für dich wahrnehmbar. Dies entspricht dem Zustand in dem ihr für lange Zeiten ward.
Nun wird das Fenster gereinigt, der Schmutz entfernt. Und zum ersten Mal siehst du wirklich was da draußen ist. Es mag dich vielleicht erschrecken, oder es mag dich erfreuen – wie auch immer. Du siehst es mit deinen eigenen Augen. Die Glasscheibe ist transparent geworden, durchsichtig. Doch kannst du damit wirklich alles wahrnehmen? Ja, du kannst es sehen. Doch kannst du es auch riechen, hören, fühlen, was sich da draußen befindet? Auch wenn der Schleier – um einen anderen Begriff zu verwenden – durchsichtig geworden ist, so ist er immer noch da und versperrt dir die Möglichkeit alles so wahrzunehmen wie es wirklich ist. Erst wenn du die Glasscheibe, den Schleier, völlig entfernst, dann ist das alles wahrnehmbar, was auch als das ‚Ganze‘ bezeichnet werden kann. Du spürst den Wind, riechst die Blumen, fühlst die Wärme der Sonnenstrahlen auf deiner Haut. Dies alles kannst du nicht, wenn die Scheibe noch da ist – und sei sie auch noch so durchsichtig.

Die Glasscheibe, den Schleier, zu entfernen ist eine Aufgabe, die jeder Mensch selbst machen muß. Nur der einzelne Mensch kann für sich den Zeitpunkt bestimmen, der für ihn am geeignetsten erscheint. Doch wann ist der geeignetste Zeitpunkt? Fragt euch selbst ob ihr noch Angst davor habt, Angst vor dem was da draußen auf euch wartet. Fragt euch ob das da draußen jenes Leben ist, das ihr für euch wählt. Es wird anders sein als hinter der Glasscheibe, sozusagen in einem geschützten Raum – sehr anders. Wenn ihr keine Angst mehr habt davor und die zweite Frage für euch mit einem klaren ‚JA‘ beantworten könnt, dann ist der Zeitpunkt gekommen den Schritt zu wagen die Scheibe zu entfernen – oder am besten gleich den Schritt zu eurer Haustür hinaus zu machen. Es mag durchaus etwas im Bauch kribbeln. Das ist schon in Ordnung so. Eine gewisse Anspannung mag auch dabei sein. Diese schärft eure Sinne und macht euch achtsam. Und dann erfreut euch an dem neuen Lebensraum, der ihr für euch geöffnet habt.
Diese Analogie kann natürlich auch auf alle anderen Aspekte eures Lebens angewendet werden. Ihr könnt euch erlauben Gedanken zu denken, die ihr früher abgelehnt habt. Ihr könnt euren Gefühlen erlauben sich frei zu entfalten. Jedes Erlaubnis, und jede Erkenntnis daraus, erweitert euren Raum, sei er nun physisch, mental, geistig, oder in welcher Weise auch immer.“

Inarda setzte fort:
„Die Erweiterung eures Raumes kann auch als persönliche, individuelle Ausdehnung betrachtet werden. Je mehr ihr wahrnehmt, desto mehr dehnt ihr euch aus – und je mehr ihr euch ausdehnt, desto mehr nehmt ihr war. Dies ist die eigentliche Evolution, die derzeit stattfindet. Vor langer Zeit wurde der Mensch in seiner heutigen Form geschaffen. Seither hat sich eure Form kaum mehr verändert. Diese Entwicklung, die physische Entwicklung, ist somit längst abgeschlossen. Jene Evolution, von der ich gerade sprach, ist jene, dass ihr euch nun zu einem bewußten Menschen entwickelt. Ich weiß, ‚bewußter Mensch‘, das habt ihr schon oft gehört und gelesen. Was bedeutet dies aber? Hier möchte ich nochmals auf das Thema der Wahrnehmung zurückgreifen, so wie es Eiolo soeben dargelegt hat.
Gehen wir zu dem Schritt zurück an dem ihr die schmutzige Glasscheibe vor euch habt. Lange habt ihr diese vielleicht gar nicht beachtet. Irgendwann beginnt ihr diese schmutzige Glasscheibe anzusehen. Warum seht ihr sie jetzt an? Nun, in eurer Bewußtheit hat sich ein Gedanke entwickelt, der euch sagt, dass hinter dieser Scheibe etwas sein könnte. Ihr zieht zumindest die Möglichkeit dafür in Betracht. In dem ihr diesen Gedanken zuläßt beginnt er in euch zu wirken. Wie von selbst richten sich eure Augen immer wieder zu dieser Scheibe. Irgendwann fällt es euch auf, dass ihr ja gar nicht sehen könnt was dahinter ist, weil die Scheibe so schmutzig ist. Euer Bewußtsein hat sich also in der Weise ausgedehnt, dass dies schon mal möglich ist.
Da es euch nun bewußt ist, dass ihr nicht durchseht, beginnt ihr über Möglichkeiten nachzudenken die Scheibe zu reinigen. Viele Gedanken gehen euch dabei durch den Kopf – nicht nur in Bezug auf das Reinigen selbst. Nein, vielmehr die Gedanken daran, was sich denn dahinter verbergen wird, was ihr dann sehen werdet. Stück für Stück reinigt ihr die Scheibe, und immer mehr könnt ihr vom Draußen sehen und wahrnehmen. Euer Bewußtsein erweitert sich ebenso Stück für Stück – in Einklang mit dem, dass die Scheibe immer mehr durchsichtig wird. Bis sie ganz gereinigt ist und ihr alles seht. Dies bedeutet für euch einen regelrechten Bewußtseinssprung – je nachdem wie schnell oder zögerlich ihr die Scheibe gereinigt hat. In dieses Stadium kommen immer mehr und mehr Menschen. So manche, jene, die dazu ausgewählt wurden, beziehungsweise dies selbst gewählt haben, voranzugehen, sind in diesem Stadium schon längere Zeit. Für sie ist der Zeitpunkt gekommen den Sprung ins Freie, den Sprung nach draußen zu machen. Ja, sie müssen ihn als erste machen. Denn jene Menschen, die folgen werden – und das wird fast die gesamte Menschheit sein – sollen die Möglichkeit haben auf diese Erfahrungen zurückzugreifen. Ihr kennt diesen Prozess auch als ‚Erwachen der Menschheit‘. Auch dies ist eine schöne Analogie dessen was geschieht.“

Eiolo übernahm nun wieder die Ausführungen.
„Dies alles, das nun im Gange ist, ist ein laufender Entwicklungsprozeß. Nichts geschieht wirklich plötzlich. Manchmal mag es euch vielleicht so erscheinen, da eine Wahrnehmung spontan eure Aufmerksamkeit sich lenkt. Dies ist jedoch das Ergebnis des Prozesses.
Mir fällt gerade ein, dass ihr ein Wort in der deutschen Sprache habt, das ‚Zufall‘ heißt. Es gibt kaum eine Sprache auf eurem Planeten, die dieses Wort nicht in seinem Wortstamm kennt. In welcher Bedeutung es von den irdischen Menschen verwendet wird ist mir durchaus bewußt. Ich möchte zwar nicht in euren Wortschatz eingreifen, doch kann ich euch empfehlen, diesem Wort keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Denn es gibt einfach keinen Zufall. Alles, das in euer Leben tritt – und sei es noch so spontan – hat nichts mit jener Bedeutung zu tun, die ihr diesem Wort gebt. Vielmehr ist alles in einer kontinuierlichen Entwicklung, die es zu einem gegebenen Zeitpunkt ermöglicht, dass dieses spontane Ereignis in euer Leben tritt. Wobei man in diesem Fall im Grunde nicht einmal von spontan sprechen kann, sofern man genau diesen EntwicklungsProzess mit berücksichtigt. Ein wesentlicher Aspekt dieses Prozesses ist die bewußte oder auch unbewußte Bereitschaft dafür, dass dies in der Form geschehen kann, wie sie sich euch präsentiert. Wie gesagt, auch wenn ihr euch dessen nicht bewußt seid, so geschieht es trotzdem. Denn es ist nicht die Frage ob ihr aus dem Verstand heraus dafür bereit seid, sondern ob es eine logische Folge eures Entwicklungsprozesses ist.

Wie bereits mehrfach angesprochen, geht dieser Prozess immer schneller vor sich. So manche von euch haben mittlerweile ein Stadium erreicht, dass durchaus mit einer spontanen Erweiterung eures Bewußtseins beschrieben werden kann. Hier kommt wieder der ÜbergangsProzess von der Welle zum Puls zum Tragen. In diesem Zusammenhang darf ich euch daran erinnern, dass die Welle eine lineare Ausdehnung hat und somit Informationen von einem Ende zum anderen eine gewisse Zeit brauchen. Je mehr der Puls wirkt, desto schneller verläuft der angesprochene Prozeß. Der Puls bewirkt, dass jede Information sofort verfügbar ist – und vor allem die Wirkung im gleichen Moment eintritt.
Dieser Übergang, um es nochmals zu erwähnen, geschieht gerade jetzt. Aus unserer Sicht können wir sagen, dass dies der eigentliche Evolutionsschritt ist, den die Spezies Mensch derzeit durchläuft.“

Nun übernahm Inarda wieder.
„Was also in den kommenden Wochen – um wieder einmal eine irdische Zeitangabe zu verwenden – geschieht ist, dass sie genau den vorhin angesprochenen Sprung machen. Und darum richte ich mich nun direkt an diese Menschen. An wen ich mich dabei wende, das wird jeder einzelne von euch selbst spüren.

Liebe Menschen, die ihr bereit seid den größten der Schritte eures Entwicklungsprozesses zu tun, habt den Mut dazu. Ich zweifle in keiner Weise an eurem Mut, denn ihr habt ihn schon so oft gezeigt. Ihr irdischen Menschen seid derart mutige Wesen, dass es – gemessen an all dem Bisherigen – lediglich einen weiteren Schritt bedeutet. Einen Schritt, der euch wieder viel Neues zeigen wird, vieles sich auch anders zeigen wird, als ihr bisher geglaubt habt, dass es ist. Wann es für jeden einzelnen von euch der Fall sein wird, dass ihr diesen Sprung macht, das vermag ich nicht zu sagen. Ihr werdet es selber spüren. Auch wie dies genau ablaufen wird kann ich euch nicht mitteilen. Es wird eurem eigenen, ganz speziellen, Weg entsprechen. Ihr braucht uns nicht zu rufen oder uns um unsere Hilfe und Unterstützung zu bitten. Dies ist nicht nötig. Wir sind immer da. Ihr habt immer jemanden von uns – von welchem Planeten, Sternensystem, oder was auch immer – an eurer Seite.
Dies gilt übrigens in gleichem Maße für alle Menschen. Ich weiß, es wurde euch immer gesagt, dass ihr um unsere Unterstützung bitten müßt. Dies ist nun nicht mehr nötig. Der gesamte Prozess hat bewirkt, dass wir nun direkt an eurer Seite sind. Das einzige um was ich euch bitte ist, dass ihr mit uns kommuniziert. Oder um es für euch geläufiger zu sagen: dass ihr mit uns redet. Auch wenn ihr uns noch nicht sehen könnt, so könnt ihr uns trotzdem wahrnehmen. Dies ist meine Bitte an euch.“

Am „Band des Diktiergerätes“ war jetzt wieder eine kurze Pause zu vernehmen. Vielleicht ist es eine gute Idee auch beim Lesen eine kurze Pause einzulegen um die Bedeutung von Inardas Worten wirken zu lassen.

„Somit beenden wir unsere Informationen. Viele Themen haben wir angesprochen. Vieles – so hoffen wir – auf verständliche Weise erläutert. Dir, mein Lieber, danken wir, dass du dich bereit erklärt hast diese Informationen in dir aufzunehmen. Wir wissen, dass du sie niederschreiben und veröffentlichen wirst. Dies war einer der Gründe warum wir uns an dich gewandt haben. Wenn du uns brauchst, dann sei dir gewiß, dass wir an deiner Seite sind.
So verabschieden wir uns mit den galaktischen Gruß ACHOIO ACHATA.“

Diese Worte sprachen Eiolo und Inarda gemeinsam. Es folgten noch einige ganz persönliche Worte, die ich nicht veröffentlichen werde. Sie sagten auch zu, dass ihr, liebe Leser, Fragen stellen könnt. Manche haben dies schon getan. Wenn es zur Zeit eine konkrete Frage gibt, dann schickt sie mir bitte nochmals. Ich habe mit den beiden vereinbart, dass ich die Fragen zusammenfassen werde und wir diese in nächster Zeit besprechen werden. Die Fragen und Antworten werde ich dann ebenfalls veröffentlichen. Wenn ihr eine Frage habt, die nicht veröffentlicht werden soll, so schreibt es mir bitte dazu. Bleibt auch mir noch euch zu danken für die vielen Rückmeldungen, für die wunderbaren Worte die ihr mir – in welcher Form auch immer – übermittelt habt. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Nun ist also das „Band des Diktiergerätes“ zu Ende. 14 Teile zu 3 Seiten – macht also insgesamt 42 A4-Seiten. Es mag vielleicht viel sein, doch war es mir eine Freude diese Informationen niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt bin ich auch etwas traurig jetzt, dass es vorbei ist und mir laufen die Tränen über die Wangen – auch angesichts der persönlichen Worte, die mir die beiden noch gesagt haben. Ich danke euch von Herzen. Seid umarmt.

Das komplette Buch als EPUB- und PDF-Datei findest Du in unserem Download-Bereich.
<- Eiolo und Inarda - Teil 13

Eiolo und Inarda – Teil 13

Eiolo und Inarda – Teil 13

Etwas früher als sonst – es ist der 29.11.2015, 22:42 Uhr, beginne ich mit dem Schreiben. Es war heute kein Tag wie jeder andere. Zum Glück. Ich weiß nicht ob sich das Wetter mir, oder ich mich dem Wetter angepaßt hatte: trüb und regnerisch.
Körperlich war das Motto: Bitte nicht bewegen – Mental: Einmal durch den Wind und wieder zurück. Warum ich gerade an so einem Tag den Impuls zum Schreiben bekomme, das entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht deshalb, um einen Gedanken, den ich heute hatte, mitzuteilen.

Eiolo sprach im 12. Teil über den sogenannten Erstkontakt. Nun, für viele, die sich vielleicht die meiste Zeit so fühlen wie ich heute – oder auch nicht – oder jene, die gerade beginnen sich mit sich selbst zu beschäftigen, kann so manches wie ein Erstkontakt anmuten. Denn für viele ist es dann wohl der erste Kontakt mit sich selbst.

Inarda sprach nun weiter:
„Diese nächsten Monate, von denen Eiolo gerade sprach, werden in vielschichtiger Weise sehr interessant. Dies betrifft bei weitem nicht nur das ‚Erstkontakt‘-Szenario. Wie bereits ausgeführt, schreitet die Umwandlung von Welle zu Puls immer weiter fort. Dies bewirkt eine völlige Veränderung der von euch wahrnehmbaren und wahr genommen Realität. Stellt euch bitte vor welche Erweiterung dies bedeuten wird. Vieles von dem ihr vielleicht gelesen oder gehört habt wird plötzlich in eurer eigenen Wirklichkeit auftauchen. Darum bitten wir euch, dass ihr euch mit dem Gedanken vertraut macht, dass nichts mehr so sein wird wie bisher. Mir ist durchaus bewußt, dass es nicht so einfach ist, dies jetzt zu bedenken und mit dem Verstand zu verarbeiten. Sorgt euch darüber aber nicht. Denn, da sich alles verändert, verändert sich auch euer Wahrnehmen selbst. Es verändern sich eure Gedanken und wie ihr denkt. Es verändert sich euer Fühlen und was ihr fühlt. Und somit wird jede Veränderung von euch als ‚Normalität‘ erfahren werden. Wenn ihr daran denkt was heute für euch schon normal ist, dafür hättet ihr euch selbst vor nicht allzu langer Zeit als verrückt oder irr erklärt. Wenn ihr dies bedenkt, dann habt ihr schon mal einen guten Hinweis darauf, wie es in den nächsten Monaten weitergehen wird. Allerdings – und darauf weise ich nochmals hin – wird es immer schneller vor sich gehen.
Was könnt ihr nun selbst tun um diese Veränderungen gut zu verarbeiten? Das ist eine Frage, die uns in den Begegnungen mit irdischen Menschen immer wieder gestellt wird. Im Grunde ist die Antwort recht einfach: nicht viel – und doch eine ganze Menge. Wenn ihr körperliche Beschwerden habt, dann fragt euren biologischen Körper ob er etwas braucht. Es kann sein, dass er Ruhe braucht oder auch eine Veränderung in der Zusammensetzung eurer Lebensmittel und Getränke. Vielleicht braucht er von dem einen mehr und von dem anderen wenigen. Was immer euch euer Körper dazu sagt, dann macht es bitte. Er weiß am besten was für ihn gut ist. Wundert euch also nicht, wenn da die – in eurer Denkweise – unmöglichsten Dinge daher kommen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch darauf eingehen, wie ihr die Antworten eures Körpers so wahrnehmt, dass euer Verstand nicht wieder zu zweifeln beginnt. Zugegeben – das braucht etwas Übung. Darum mache ich euch folgenden Vorschlag: Fragt also euren Körper. Das erste Wort, der erste Gedanke, den ihr dann wahrnehmt, schreibt ihr auf ein Blatt Papier. Dies wiederholt ihr noch zwei Mal. Nachdem die drei Wörter aufgeschrieben sind, seht ihr sie euch an und überprüft deren Gemeinsamkeiten. Daraus läßt sich dann ableiten was euer Körper braucht. Diese Übung ist allerdings nur dann erforderlich, wenn ihr euch selbst – also eurer eigenen Wahrnehmung – nicht oder nur wenig vertraut. Denn würdet ihr dies tun, so genügt bereits das erste Wort, das in euren Gedanken auftaucht als Antwort.

Genausogut könnt ihr dies mit jeder Situation machen, die euch begegnet. Stellt die Frage was euch diese Situation sagen will. Ihr erhaltet immer eine Antwort. Und genau dann habt ihr die Möglichkeit zu entscheiden ob ihr die Situation annehmt oder nicht. Annehmen bedeutet auch, dass ihr euch diese Situation zu eurer eigenen macht. Tut ihr dies, so muß – ja muß – sie auch bearbeitet werden. Denn dann ist es eine Situation, die euch als Lernerfahrung dienlich ist. Habt ihr sie bearbeitet und eure Erkenntnisse daraus gezogen, so löst sich die Situation von selbst auf. Andernfalls bleibt sie solange bei euch und kommt immer wieder an die Oberfläche, bis sie einer Lösung zugeführt wurde. Wenn ich sage, dass sie an die Oberfläche kommt, dann kann sich dies sowohl mental, aber auch körperlich zeigen. Es kommt immer auf die Wirkung der Situation an, die eurem Individuum entspricht. Anders gesagt heißt das, dass die gleiche Situation auf jeden Menschen eine andere Wirkung hat, somit aber auch die ‚Bearbeitung‘ völlig individuell abläuft – und natürlich auch die Erkenntnisse daraus.“

Eiolo setzte die Ausführungen fort.
„In diesem Zusammenhang möchte ich über einen Aspekt sprechen, der der ganzen Menschheit zu eigen gemacht wurde. Ich spreche hier von Karma. Ja – Karma wurde euch tatsächlich zu eigen ‚gemacht‘. Und zwar erfolgte dies in Form einer Programmierung um euch ständig in einer Art Schuld zu halten. In allen Kreisen der Erdbevölkerung ist dieses Wort ‚Karma‘ in der einen oder anderen Form bekannt. Ich werde nun, zumindest ansatzweise, erklären wie es dazu kam und – vor allem – warum dieses Programm eingeführt wurde.

In früheren Zivilisationen, wie jener der lemurischen, gab es Karma nicht. Alles was sich in irgendeiner Form zeigte wurde als göttlich – als ein Aspekt der Quelle – angesehen. Jede Situation wurde so behandelt wie Inarda sie gerade geschildert hat. Irgendwann begann eine Bevölkerungsgruppe, die auch als Priester-Kaste bezeichnet werden kann, die Idee von ‚Macht‘ zu entwickeln. Hier spielte auch eine sehr große Beeinflussung durch nicht-irdische Wesen eine Rolle, die die Essenz von Macht auf die Erde ausbreitete. Um diese Macht zu halten brauchte man das Instrument der Kontrolle. Daraus wiederum wurde das Konzept der Schuld entwickelt. Da die lemurische Bevölkerung immer mehr von den Priestern in eine Abhängigkeit gebracht wurde – oder anders gesagt verlor die Bevölkerung immer mehr selbst die Verbindung zur Quelle, was Hand in Hand ging – war es ein fast logischer Schritt die Menschen dahin zu führen, dass sie nicht mehr für ihre Situation selbst verantwortlich, sondern selber Schuld waren.
Um dies näher auszuführen: Jeder Mensch ist – wir haben bereits darüber gesprochen – für sich selbst verantwortlich. Das war damals so und ist auch immer so geblieben. Doch anstatt die Menschen dahingehend zu unterweisen wie mit der Selbstverantwortung umzugehen ist, wurde ihnen das Konzept von ‚Schuld‘ eingeredet. Beachtet bitte die Wörter ‚Selbstverantwortung‘ und ‚Schuld‘. Erkennt ihr den Unterschied in der Bedeutung dieser beiden Worte?

Mit der Zeit schufen die Priester jener Epoche immer weitere Möglichkeiten die Menschen in Abhängigkeit und Kontrolle zu bringen. War die Schuld ursprünglich mit dem eigenen Lebenszeitraum begrenzt, so wurde später ein Konzept entwickelt, dass über Inkarnationen hinweg eine Schuld bestehen bleibt. Dies wurde als ‚Karma‘ bezeichnet. Es ist erstaunlich, dass sich dieses Programm so lange gehalten hat. Wenn ich nun die Aussage treffe, dass es so etwas wie ‚Karma‘ nicht gibt, so meine ich damit, dass es dies ursprünglich für die Menschheit nicht gegeben hat. Allerdings – und dies sei auch nochmals erwähnt – war es im Potential enthalten, jedoch nicht im ursprünglich menschlichen Potential. Da jedoch das Potential für den gesamten Kosmos in gleicher Weise Gültigkeit hat und zur Verfügung steht, wurde es von Wesen anderer Planeten aufgegriffen und zur Erde hin ausgedehnt. Mir sind jene Wesen sehr wohl bekannt, die dies taten, doch werde ich sie nicht nennen. Ich will damit vermeiden, dass ihr dadurch – diese Wesen betreffend – negative Gedanken hegt. Jene Wesen haben sich längst der Galaktischen Föderation angeschlossen und es ist uns eine Freude mit ihnen gemeinsam zu wirken.

Als Menschheit ward ihr in den folgenden Zeiten sehr ‚erfolgreich‘ – um es etwas spitz zu formulieren – was die Weiterführung des Konzeptes ‚Schuld‘ anbelangt. Eure Religionen – als Nachfolger sozusagen dieser angesprochenen Priester-Kaste – führten dieses Konzept mit der Bezeichnung ‚Sünde‘ weiter. Im weltlichen Bereich blieb es beim Wort ‚Schuld‘. Es wurden lediglich die Anwendungsmöglichkeiten um ein Wesentliches erweitert. Jene Schuld, die aufgrund eurer Gesetze entstand, sowie jene, die mit eurem Geldsystem zu tun hat, sind lediglich zwei Beispiele davon. Jedoch sind es wohl jene beiden, die euch am geläufigsten sind.
Mir ist durchaus bewußt, dass diese Ausführungen für manche Menschen etwas schwierig in ihrer Bedeutung zu verstehen sind. Denn es ist klar, dass das Verstehen dieser Ausführungen in der Lage ist das komplette Weltbild eines Menschen zu verändern. Und darum bitte ich euch, dass ihr über diese Themen mit euch vertrauten Menschen sprecht. Der Austausch in der persönlichen Begegnung ist hier ein wesentlicher Aspekt des Verstehens. Dies gilt in gleicher Weise auch für alle anderen Themen. Sprecht miteinander. Denn nur dadurch vermeidet ihr, dass sich eure Gedanken im Kreis drehen. Ich glaube, dass wir uns auch darüber bereits unterhalten haben.“

Nach einer kurzen Pause, die am ‚Band des Diktiergerätes‘ durch absolute Stille wahrnehmbar ist, setzte Eiolo fort. Ich möchte dabei nochmals darauf hinweisen, dass es sich bei dem angesprochenen ‚Band des Diktiergerätes‘ lediglich um einen Vergleich, und nicht um das tatsächliche Gerät, handelt.

„Es gibt, wenn wir alle Themen – und im Besonderen die eben angesprochenen – betrachten, eine unübersehbare Gemeinsamkeit. Es geht immer um Kommunikation. Der gesamte Kosmos kommuniziert ständig miteinander, eure biologischen Zellen tun es, die Sonne tut es – um nur einige wenige zu nennen. Jede Informationsübermittlung ist Kommunikation. Eine ganz besondere Kommunikationsform, über die wir noch nicht gesprochen haben, sind Kornkreise. Da diesen Gebilden oft wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als geschriebene Informationen, wird diese Form der Übermittlung von Mitteilungen und Hinweisen sehr gerne angewendet. Es ist dabei völlig unerheblich ob die Kornkreise ein wunderschönes geometrisches Muster haben oder nicht. Aufwändige Gestaltungen haben einzig und alleine den Sinn die Aufmerksamkeit zu steigern und eine größere Menge an Informationen zu transportieren. Die Entstehung selbst hat wieder mit Kommunikation zu tun. So bevorzugen unsere Kollegen von Akturus die direkte Wirkung in dem Lichtkugeln in rascher Geschwindigkeit über das Feld fliegen und die Halme in der Art informieren, wie sie sich niederlegen sollen. Eine weitere oft angewendete Möglichkeit ist, dass das Signal dazu von einem Raumschiff ausgesandt wird. Diesen Vorgang könnt ihr ähnlich verstehen, wie ihr Muster oder Schriftzüge mit euren Stempeln zu Papier bringt. Doch berühren diese ‚Stempel‘ die Halme nicht. Die dritte Form ist, dass eure Mutter Erde selbst die Information an die Halme weitergibt. In allen Fällen jedoch bedient man sich einer speziellen Form des Magnetismus. Wir haben uns bereits über dieses Thema in Form des Gesetzes der Anziehung unterhalten. Es ist nicht so einfach dies verständlich zu formulieren, da es sich hier um physikalische Gesetzmäßigkeiten handelt, die den meisten Menschen nicht geläufig sind. Denn die Information selbst bewirkt bereits, dass diese besondere Form des Magnetismus zu wirken beginnt. Diese Information beinhaltet jedoch nicht die Form oder das Muster, das im Getreide entstehen soll, sondern die Absicht wie die zu transportierende Botschaft wirken soll. Das daraus resultierende Muster ist lediglich jener Träger, der euch sichtbar und zugänglich ist, so dass die Information für euch aufnehmbar ist.

Schwierig zu verstehen – ich weiß. Allerdings bitte ich euch zu verstehen, dass eine Erklärung immer dann an ihre Grenzen stößt, wenn die Worte dafür fehlen.
Anfügen möchte ich jedoch noch, dass die Anzahl der Kornkreise wesentlich abnehmen wird – und zwar in dem Maße wie der Prozess der Umwandlung von Welle zu Puls voranschreitet. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass ihr diese Form der Informationsübermittlung einfach nicht mehr braucht. Ihr habt direkten Zugang zu jeder Information – auch jetzt schon. Der einzige Unterschied ist, dass euch dieser Zugang – je mehr ihr in die Pulsenergie kommt – wesentlich direkter wahrnehmbar wird. Dieser Zugang, von dem ich gerade sprach, wird immer mehr von mehr und mehr Menschen wahrgenommen. Er war immer da.“

Es ist schon erstaunlich. Wie weit der Bogen auch immer wieder gespannt wird, so haben die angesprochenen Themen doch immer wieder ihre Gemeinsamkeit. Diesmal ist es die Kommunikation, die bei weitem nicht damit endet wie wir derzeit miteinander kommunizieren, sondern im Grunde jede Art der Informationsweitergabe umfaßt.
Und noch etwas ist während des Schreibens mit mir passiert: Ich fühle mich richtig wohl. Keine Spur mehr von jenen Befindlichkeiten von denen ich Eingangs geschrieben habe. Das tut so richtig gut und erfüllt mich mit Dankbarkeit.

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