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Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 3

Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 3

Flughafen Salzburg, Austro-Control Stelle Salzburg

Dem Mitarbeiter, der sich dort meldete erzählte ich wieder die gesamte Story – mittlerweile zum 6. Mal. Doch dieser Mitarbeiter war hoch interessiert daran, und war der Erste der das Wort „UFO“ in den Mund nahm. Ich selbst hatte es ja absichtlich vermieden es zu sagen. Dieser Mitarbeiter konnte mir zwar auch nicht weiterhelfen, aber seine Ausführungen waren sehr, sehr gut. Er erklärte mir Folgendes: Die Austro-Control verfügt sowohl über Primär-, wie auch Sekundärradar. Allerdings wird hauptsächlich das Sekundärradar eingesetzt. Bei diesem Radar werden nur jene Flugzeuge registriert die einen Transponder haben. Dies sind in der Regel alle Flugzeuge im Zivilverkehr, außer den kleinen Maschinen, Sportflugzeugen, Seglern, und dergleichen. Diese können, vom Sekundärradar unbeobachtet, in der Gegend herumfliegen wie sie wollen. Das Primärradar, das vom Bundesheer verwendet wird, reagiert auf alles, dass die Radarstrahlen reflektiert – also metallische Oberflächen, aber auch elektrostatisch aufgeladene Wolken und andere Vorkommnisse. Das Bundesheer darf aber darüber keine Auskunft geben. Es ist sogar so, dass die zivilen und militärischen Fluglotsen bei der Austro-Control in Wien Raum an Raum sitzen. Aber kein ziviler Fluglotse darf den militärischen Bereich betreten. Es werden auch keine Informationen an die zivilen Luftlotsen weitergeben, es sei denn es ist Gefahr im Verzug. Wir unterhielten uns noch länger über unbekannte Flugobjekte und er war sehr interessiert an dem Thema. Dadurch ermutigt fragte ich ihn ob er von den Vorkommnissen in Knittelfeld etwas wisse. Dies verneinte er. Dabei hatte ich das Gefühl, dass er es tatsächlich nicht weiß und nicht nur so sagt.

Resümee:

In Österreich etwas über ungewöhnliche Sichtungen zu erfahren ist sehr, sehr schwierig (vermutlich wie in den meisten anderen Ländern). Auch Innen- und Verteidigungsministerium schweigen dazu. Diese beiden Ministerien hatte ich bereits von einigen Monaten angeschrieben, doch keine Antwort erhalten. Dafür weiß ich jetzt wie die österreichische Radarüberwachung durchgeführt wird, und dass wir derzeit im Linzer Raum kein verfügbares Radar haben. Wie allerdings die Starts und Landungen derzeit ohne Radar gemacht werden ist mir ein Rätsel. Aber da nehme ich an, dass es entweder ein kleines Radar oder eine Art Backup-System gibt. Allerdings habe ich da nicht genauer nachgefragt. Vielleicht läuft ja das über Funk oder direkt über Wien. Interessant ist auch, dass die Flughäfen selbst, bzw. die Betriebsleiter der Flughäfen, absolut kundenfreundlich und sehr auskunftsbereit agieren, was mich einerseits sehr gefreut hat, und ich den betreffenden Personen sehr dafür danke. Und es gibt durchaus auch bei der Flugüberwachung Menschen, die an Themen interessiert sind, die über den herkömmlichen Flugbetrieb hinausgehen. Auch wenn ich somit nicht herausgefunden habe was du geflogen ist, so war doch der Versuch eine sehr interessante Erfahrung.
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Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 2

Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 2

Austro-Control (österreichische zivile Flugsicherung) in Wien

Hier war lediglich zu erfahren, dass man keine Radardaten hat und dass ich mich damit an die örtliche Polizeidienststelle wenden soll. Diese sollen eine Anzeige aufnehmen, aber wenn keine Gefahr in Verzug ist kümmere sich niemand um die Radardaten. Und die Radarkuppel in Kopfing hat nichts mit der Austro-Control zu tun, sondern ist militärischer Natur. – Dies war der knappe Kommentar der österreichischen Flugsicherung.

Österreichisches Bundesheer, Radarstation Kolomannsberg, Thalgau, Salzburg

Hier wurde ich mit einem Offizier verbunden, der absolut nichts von dem was ich ihm schilderte wissen wollte. Auf die Frage nach der Radarstation Kopfing      meinte er lapidar: „Die geht uns nichts an. Das ist eine Sache der Austro-Control.“ Ich sagte ihm, dass mir die Austro-Control mitteilte, dass diese Station eine Sache des Bundesheeres wäre. Er verneinte dies und ich meinte, dass sie dann wohl niemandem gehören würde. Er sagte: „So ungefähr.“ Mit dem Hinweis, dass ich mich an die örtliche Polizeidienststelle wenden soll beendete er das Gespräch.

örtliche Polizeidienststelle, Waizenkirchen

Nachdem ich nun bereits zweimal gehört hatte, dass ich mich an die örtliche Polizeidienststelle wenden soll, tat ich das auch. Zum Glück kenne ich alle Polizisten sehr gut – und sie mich – sodass wir ein sehr lockeres Gespräch darüber führten. Ich sagte dem Polizisten, dass mich sowohl Austro-Control als auch das Bundesheer an die Polizei verwiesen haben. Er meinte: „Die glauben wohl wir haben sonst nichts zu tun.“ Wie gesagt, es war ein sehr lockeres und humorvolles Gespräch, sodass auch seine Aussage in keinster Weise irgendwie böse verstanden werden sollte.

Flughafen Linz / Hörsching

Den Flughafen anzurufen war nun meine nächste Idee und ich wurde mit dem Betriebsleiter des Flughafens verbunden. Das war schon mal ein guter Ansatz, dass ich nicht zu irgendjemand in irgendeiner Abteilung verbunden wurde, sondern gleich direkt zum Betriebsleiter. Mit ihm führte ich dann ein sehr gutes Gespräch, in dem er mir einiges über Radarortungen und Primär- und Sekundärradar erklärte. Er sagte mir aber auch, dass seit einigen Tagen das Radar in Linz ausgefallen ist und er hoffe, dass es bald wieder im Einsatz sein wird. Weiters gingen wir alle möglichen Fluggeräte durch. Er war sehr bemüht mir zu helfen das von uns gesehene zu identifizieren. Ich fragte ihn wer den Raum um Linz auf dem Radar haben könnte. Er verwies mich bei dieser Frage an den Flughafen Salzburg.

Flughafen Salzburg, Betriebsleiter

Als ich dort anrief wurde ich ebenfalls direkt zum Betriebsleiter verbunden. Ich dachte mir: „Wow! Unsere Flughäfen sind wirklich sehr kundenfreundlich.“ Dass dies tatsächlich der Fall ist, stellte sich im nachfolgenden Gespräch heraus. Auch er versuchte mit mir das Fluggerät zu identifizieren, und wir sprachen vor allem über die Radaraufzeichnungen. Das Salzburger Radar, so sagte er mir, reiche nicht in den Linzer Raum. In Österreich werden nur dann Radaraufzeichnungen eingesehen, wenn entweder Gefahr im Verzug ist oder es eine gerichtliche Anordnung dafür gibt. Weiters teilte er mir mit, dass vor allem Flugzeuge mit Transponder aufgezeichnet werden. Wir sprachen längere Zeit über Transponder und andere Aufzeichnungsmöglichkeiten. Dann meinte er, ob ich es schon mal bei der Austro-Control versucht habe. Das war ja der Fall und ich sagte es ihm. Dann meinte er: „Wissen Sie was, ich verbinde Sie jetzt mit der Salzburger Stelle der Austro-Control. Da können Sie in jedem Fall mit jemand anderen darüber reden, und brauchen nicht mehr mit dem zu reden den Sie schon am Telefon hatten.“ Dann verband er mich mit der besagten Stelle.
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Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 1

Erlebnisbericht vom Samstag, 23.05.2009 – Teil 1

Kurz nach 10 Uhr vormittags, genauer gesagt war es etwa 10:05 Uhr, ging ich bei unserer Haustür hinaus und sah – aus welchem Grund auch immer – etwas nach links und erblickte über dem Wald, der keine 500m von uns entfernt ist, etwas weißes, dass sich in rascher Geschwindigkeit von Südwest nach Nordost bewegte. Die Höhe war in etwas die doppelte Baumhöhe, bis maximal 100m. Die gesamte Strecke des Blickfeldes, soweit dies bei dem durch den Wald, der unser Haus an drei Seiten umgibt, möglich war, wurde in ca. 5 Sekunden überflogen, Kurz bevor es auf der rechten Seite aus dem Blickfeld, das durch den Wald eingeschränkt ist, verschwand, drehte es direkt nach Norden und war innerhalb von 2 bis 3 Sekunden verschwunden. Dabei merkte man, dass die Geschwindigkeit deutlich zunahm und das Fluggerät ebenso rasch an Höhe gewann. Meine Frau, die vor dem Haus war, bemerkte es ebenfalls und fragte was den das gewesen sein soll. Nun, erklären konnte ich es auch nicht, aber wir haben uns dann noch genauer darüber unterhalten. Auch sie war, so wie ich, der Meinung, dass es nicht wie ein Flugzeug oder ein anderes herkömmliches Fluggerät ausgesehen hat. Meine Frau meinte es sah eher aus wie eine Untertasse, oben gewölbt und unten gerade. Gut, mir kann man vielleicht vorhalten, dass ich da gleich mal etwas Besonderes sehe. Dass allerdings meine Frau, die sich überhaupt nicht mit UFOs und dergleichen beschäftigt, diese Aussage machte hat mich doch einigermaßen überrascht.

Damit zur Form des Fluggerätes. Es war länglich, wie gesagt nach oben leicht gewölbt, eher flach, und an der Unterseite gerade. Die Farbe war weiß und es waren weder Flügel noch das übliche Flugzeugheck mit dem Querruder zu erkennen. Wenn schon beim Flug quer zu unserem Sichtfeld keine Flügel zu sehen gewesen sind, so hätte diese beim Schwenk nach Norden zu sehen sein müssen, da man das Fluggerät dann von hinten gesehen hat. Auffällig war, dass es absolut geräuschlos war. Da wir in einer sehr ruhigen Lage leben, an drei Seiten von Wald umgeben, hätten wir ein Geräusch mit Sicherheit gehört.

Bei uns fallen Flugzeuge, Hubschrauben und sonstige Fluggeräte kaum auf. Über uns führt die Ost / West Hauptfluglinie. Da kann es schon mal vorkommen, dass über 10 Flugzeuge gleichzeitig am Himmel zu sehen sind, und das, obwohl wir ein sehr begrenztes Sichtfeld haben. Dazu kommt, dass wir in etwa 35km (Straßenkilometer) vom Flughafen Linz / Hörsching entfernt sind und der gesamte Flugverkehr von Linz nach München oder Frankfurt über uns führt. Dazu haben wir noch viel „Erfahrung“ mit kleinen Maschinen, Sportflugzeugen, Seglern, Motorseglern, Paragleitern mit Motorantrieb und ohne, sowie Ultraleicht-Flugzeuge und Hubschrauber. Der Grund dafür ist, dass sich der Sportflugplatz Pupping nur ca. 15km von uns weg befindet. Zwei unserer Nachbarn sind Flieger und nutzen immer wieder, so wie auch andere Piloten, die bei uns herrschende Thermik. Auch Heißluftballons nehmen sehr gerne diesen Weg, sodass wir jedes Jahr so 50 bis 100 davon zu sehen bekommen.

Damit möchte ich aufzeigen, dass uns alle möglichen Fluggeräte bestens vertraut sind und bei uns keine erhöhte Aufmerksamkeit mehr auslösen. Auch sind wir dadurch mit dem sausenden Geräusch eines Seglers oder Motorseglers bestens vertraut. Doch an diesem Samstagvormittag tat genau dies dieses Flugobjekt – und das obwohl es geräuschlos war. Die Geschwindigkeit jedoch war, wie gesagt, sensationell.

Das was wir da gesehen haben ließ mich nicht mehr los, und so beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen. Mir viel auch ein, dass etwa 25km von uns entfernt, sich eine Radar-Kuppel befindet. Diese ist in Kopfing. Dies spielt bei den geführten Telefonaten noch eine Rolle. Bei meinen Schilderungen, die ich ja bei jedem Gespräch machte, sprach ich nie von UFOs, sondern von merkwürdigen oder ungewöhnlichen Flugbewegungen.

Im Folgenden werde ich schildern wen ich angerufen habe und jeweils eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs wiedergeben:
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Ein Hauch von Ewigkeit

Ein Hauch von Ewigkeit

„ICH BIN“ ist eine sehr oft gehörte und geschriebene Beschreibung eines bestimmten Seins-Zustandes. Eines Zustandes, der das Ich-Wesen in das HIER und JETZT, in den aktuellen Moment rückt, der gerade stattfindet.

Betrachten wir dieses „ICH BIN“ einmal näher.
Jeder Mensch lebt in der Gegenwart. Es geht gar nicht anders, denn niemand kann in der Vergangenheit oder Zukunft leben. Jeder kann nur in diesem kleinen Moment SEIN, der gerade stattfindet, diesen Bruchteil von einer Sekunde.

Menschen, die „scheinbar“ in der Vergangenheit leben, leben nicht wirklich dort, sondern der Verstand hängt noch beim Vergangenen. Oft ist es wie eine immer wiederkehrende Schleife, die diese Menschen zu vergangenen Ereignissen zurückbringt, diese dort verweilen lässt, und wieder ins JETZT verschiebt. Manche bleiben hängen – sowohl in dieser Schleife, wie auch im Vergangenen selbst. Ausschlaggebend ist hier das Ereignis. Die Schleife würde nicht existieren, wenn das Ereignis nicht stattgefunden hätte, bzw. damit noch kein Abschluss gefunden wurde. Doch ist es wirklich das Ereignis selbst, das hier der Antriebsmotor für diese Schleife ist? Sind es nicht vielmehr die Emotionen, die damit verbunden sind. Trauer, Schmerz, Angst, aber auch Freude, Glück und Liebe lassen so manche immer wieder zu jenem Geschehnis zurückkehren mit dem sie die Emotion verbinden.
Den meisten Menschen ist dieser Zusammenhang zwischen Ereignis und Emotion dabei nicht bewusst, da in der Erinnerung des Verstandes die Bilder immer wieder hochkommen, die mit diesem Ereignis verbunden sind. Erst aus diesen Bildern werden bei vielen Menschen die Emotionen wahrnehmbar. Wir sehen also auch hier eine Schleife: Emotion – vergangenes Ereignis – Emotion. Sie ist immer und immer wiederkehrend. Aber wie lange?

Und dann gibt es Menschen, die vor allem in der Zukunft leben. Oft in einem Gewirr von Hoffnungen, Erwartungen und Befürchtungen. „Ich wäre froh wenn…“ – ist ein oft gehörter Anfang, der eine solche Erwartung einleitet. Können wir nicht einfach auch froh sein, wenn dies nicht eintritt? Viele Menschen sind voller Erwartungen und dann enttäuscht wenn diese nicht oder nicht in der Form sich zeigen wie „gehofft“. Dies löst wiederum eine ganze Reihe von Emotionen aus, die bis zur Wut, zum Zorn und zur Aggression führen. Die Emotion aufgrund der nicht erfüllten Erwartung wird zum Auslöser von Aktionen, die sich nicht selten in jene Richtung entfalten von der diese nicht erfüllte Erwartung kommt. Das Resultat ist Ärger, Vertrauenserschütterung, bis hin zur Gewalt, die sich nicht selten entlädt. Eine Schleife, aus der es „scheinbar“ kein Entrinnen gibt. Eine Schleife, die immer und immer wiederkehrt. Aber wie lange?

Wie bereits angedeutet „scheint“ es lediglich so als würden wir ewig in dieser Schleife sein zu müssen. Doch dieser Schein trügt. Denn wir leben nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft, sondern im JETZT. Dieses JETZT versetzt uns in die Lage Vergangenes und Zukünftiges so sein zu lassen wie und was es ist: Vergangen – Kommend

Wie vorhin geschrieben, sind es die Emotionen, die uns vom JETZT wegbringen. Was wäre wenn wir diese Emotionen auflösen, sie wegfallen würden? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Die Schleife würde aufhören zu rotieren. Dann gibt es so etwas wie Vergangenheit und Zukunft nicht mehr, da alles im JETZT ist.

Wie kann das sein? Vergangenheit gibt es ja trotzdem noch. In einer rein linearen, zeitlichen Abfolge, ist das auch so. Wenn wir hier einen Kalender zur Hand nehmen, dann wissen wir, dass dieses oder jenes vor einem Jahr, vor Tagen oder gerade vor wenigen Minuten stattgefunden hat.
Wenn jedoch die emotionale Verbindung dazu nicht mehr da ist, dann bekommen wir automatisch eine ganz andere Sichtweise auf das Ereignis. Es stellt sich für uns völlig anders dar. Und damit haben wir – für uns selbst – ein vergangenes Ereignis im JETZT verändert.

Es ist so als hätte es gerade stattgefunden. Als es stattfand, linear gesehen, hatten wir vielleicht auch die Möglichkeit es zu verändern – oder auch nicht. Durch den Wegfall der Emotion verändern wir das Ereignis fast von selbst. Denn nicht das Ereignis verändert sich, sondern unsere Betrachtungsweise darauf. Es „fühlt“ sich plötzlich anders an. Vielleicht können wir dadurch auch leichter und besser damit umgehen, da wir das Ereignis so annehmen können wie es ist. Genau durch dieses Annehmen so wie es IST, steigen wir aus dieser Schleife aus. Wir haben die Vergangenheit mit dem JETZT in Einklang gebracht.

Und wie sieht das mit der Zukunft aus?
Es gibt doch so viele Ereignisse, die noch nicht stattgefunden haben, die irgendwo auf einem Terminkalender stehen. Ja – dort stehen sie. Papier ist geduldig.
Wir wissen nicht was uns das Ereignis bringt, wie es ablaufen wird, was geschehen oder nicht geschehen wird. Es ist lediglich etwas, das wir aus unserem planerischen Denken geboren haben und irgendwo eingetragen.
Und dann geht es auch schon los mit den ganzen Erwartungen, oft Ängsten und Befürchtungen. Diese machen uns nervös, Zweifel kommen auf, Befürchtungen werden zu handfesten Angstzuständen. Oft folgen dann auch körperliche Reaktionen wie Schweißausbruch, Kältegefühl, Bluthochdruck, Unkonzentriertheit, Gereiztheit, usw.
Dies alles löst sich in dem Moment auf in dem wir nichts erwarten. Das fällt allerdings den meisten sehr schwer. Nicht zu erwarten bedeutet alles so nehmen – annehmen – zu können wie es ist. Wie es IST? Ja – wie es IST!
Die Zukunft wird Stück für Stück zum JETZT. Jede neue Sekunde ist wieder JETZT. Und in diesem JETZT zeigt sich die vorherige Zukunft wie sie tatsächlich IST. Genau in diesem Moment haben wir die Möglichkeit dies so anzunehmen. Genau gesagt steht sie uns auch vorher nicht zur Verfügung, da wir nicht wissen wie sich uns die Zukunft präsentiert. Wir wissen es erst wenn sie zum JETZT geworden ist.

Vergangenheit <-> Gegenwart <-> Zukunft – alles verschmilzt in diesen JETZT-Moment. Er ist der einzige, der von uns wahrgenommen werden kann, angenommen werden kann, mit dem wir bewusst etwas anfangen können.
Alles wird dadurch das Eine, das im JETZT stattfindet – in dem alles IST – in dem ICH BIN.

…Und dieser Moment ist ewig…

(Fiktive) Nachrichtensendung zur Massenlandung außerirdischer Raumschiffe – Teil 5

(Fiktive) Nachrichtensendung zur Massenlandung außerirdischer Raumschiffe – Teil 5

Nachrichtensprecherin:

Können Sie sich erklären warum sie auch in Österreich gelandet sind? USA, Russland, China, Deutschland und andere wichtige Staaten, da ist es wohl eher verständlich. Aber warum auch Österreich? Welche Rolle spielt hier Österreich auf der Weltbühne?

Außenpolitikexperte:

Das ist eine gute Frage. Ich habe mir genau angesehen welche Länder Landungen gemeldet haben. Dabei fällt auf, dass dies unter anderem alle jene Länder betrifft die dem UN-Sicherheitsrat angehören. Und dazu gehört auch seit kurzem Österreich. Soweit ich informiert bin ist die österreichische Außenministerin bereits nach New York unterwegs.

Nachrichtensprecherin:

Warum das?

Außenpolitikexperte:

Für die heutigen Abendstunden unserer Zeit ist eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen worden. Dort wird, so heißt es, ein Abgesandter der Galaktischen Föderation zu den Mitgliedern des Sicherheitsrates sprechen und die genauen Gründe für die Landungen erörtern. Weiters soll auch darüber beraten werden was in Zukunft gemeinsam angegangen werden soll.

Nachrichtensprecherin:

Ich muss Sie kurz unterbrechen. Wir haben gerade die Meldung bekommen, dass in ca. 2 Stunden von CNN eine Pressekonferenz übertragen – weltweit übertragen – wird. In der wird jener Vertreter der Galaktischen Föderation, die vorhin von unserem Experten bereits erwähnt wurde, zur Weltbevölkerung sprechen. Und zwar in einer Sprache, die von allen verstanden wird. Wir dürfen gespannt sein.

Nachrichtensprecher:

Hier überschlagen sich die Eilt-Meldungen. Gleich die wichtigste: Der amerikanische Präsident hat mit sofortiger Wirkung alle Amtsgeschäfte zurückgelegt und sie in die Hände des neuen, bereits gewählten, Präsidenten gelegt. Er dankte mit den Worten, so ein Pressesprecher, ab: „Ich entschuldige mich beim amerikanischen Volk und den Völkern der Welt für alles was ich getan oder unterlassen habe. Ich werde dafür geradestehen.“
Eine andere Meldung kommt von einer Nachrichtenagentur aus Pakistan. Demnach hat es in den Bergen im Grenzbereich zu Afghanistan zwei riesige Explosionen gegeben. Der Mitteilung zur Folge, haben sich dort die Mitglieder der Terrororganisationen selbst in die Luft gesprengt. In einem Funkspruch, der kurz vorher aufgefangen wurde, heißt es: „Wir können und wollen den sich abzeichnenden Weg nicht mitgehen und gehen freiwillig in den Tod. Allah sei uns gnädig.“
Ähnliches wird auch vom Irak und anderen Ländern berichtet, in denen sich Terrororganisationen aufhalten.
Eine Frage von mir an den Außenpolitikexperten: Was halten Sie von diesen Meldungen?

Außenpolitikexperte:

Es scheint so als kämen diesen Organisationen nun die Feinde abhanden. Wie aus der Nachricht aus dem Irak zu vernehmen ist, haben schlagartig alle Kampfhandlungen aufgehört und die Bevölkerung und die Soldaten sollen sich in die Arme gefallen sein. Auch aus Afghanistan und anderen Kriegsschauplätzen ist zu hören, dass die, man muss jetzt schon sagen ehemaligen Feinde, miteinander feiern. Scheinbar sind diese Terrororganisationen so auf Feind und Konfrontation eingestellt, dass sie es nicht verkraften können wenn dieser Nährboden für Gewalt entzogen wird. Aber es hieß ja auch in manchen Botschaften, dass jene die den neuen Weg der Erde nicht mitgehen können, weiterhin in ihren alten Systemen verharren dürfen – wenn auch nicht auf unserem Planeten Erde.

Nachrichtensprecherin:

Was dürfen wir uns von der angekündigten Pressekonferenz erwarten?

Außenpolitikexperte:

Nun, wenn ich wieder die bereits angesprochenen Botschaften zitieren darf, dann wird uns der Vertreter der Galaktischen Föderation vermutlich mitteilen, dass sie in Frieden kommen und nicht die Erde in Besitz nehmen wollen. Der neue Weg soll eine Zusammenarbeit von allen, also den Menschen auf der Erde und den Zivilisationen anderer Planeten sein.

Nachrichtensprecherin:

Alles was wir bisher gesehen haben spricht ja auch dafür, dass es tatsächlich so ist. Vielen Dank.
Soweit unsere erste Sondersendung zu den Geschehnissen rund um den Erdball. Der Aktuelle Dienst meldet sich wieder zu Beginn der Pressekonferenz, die ja in ca. eineinhalb Stunden im Weißen Haus stattfinden wird. Bis dahin verabschieden wir uns. Auf Wiedersehen.
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